UBS-Aktie steigt – Gewinn übertrifft Erwartungen, Rückkauf geplant
Die UBS-Aktie legt nach starken Quartalszahlen zu. Die Grossbank steigert den Gewinn und kündigt Aktienrückkäufe über Milliarden an.

Die UBS-Aktie ist nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen deutlich gestiegen. Die Schweizer Grossbank erzielte im zweiten Quartal 2026 einen höheren Gewinn als von Analysten erwartet.
Wie «finanzen.net» berichtet, stieg der Konzerngewinn im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent auf 2,8 Milliarden US-Dollar. Der Vorsteuergewinn erhöhte sich sogar um 64 Prozent auf 3,6 Milliarden US-Dollar.
Die UBS profitierte vor allem von höheren Erträgen im Investmentbanking sowie einer robusten Nachfrage in der Vermögensverwaltung. Laut «investing.com» übertraf der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn die Analystenschätzungen von 2,39 Milliarden US-Dollar.
Vermögensverwaltung bleibt wichtiger Bereich
Im Kerngeschäft Global Wealth Management verzeichnete die UBS erneut starke Kundenzuflüsse. Die Nettoneugelder beliefen sich im zweiten Quartal auf rund 36 Milliarden US-Dollar.
Der «Cash» zufolge wurde das überraschend starke Ergebnis jedoch hauptsächlich durch das Investmentbanking getragen. Der Vontobel-Analyst Andreas Venditti verwies darauf, dass diese Entwicklung nicht vollständig wiederkehrend sei.
Auch die Integration der ehemaligen Credit Suisse schreitet weiter voran. Die UBS teilte mit, dass mehr als 90 Prozent der früheren IT-Anwendungen der übernommenen Bank nicht mehr genutzt werden.
UBS plant Aktienrückkäufe über drei Milliarden Dollar
Die Grossbank kündigte zudem ein neues Aktienrückkaufprogramm an. Bis Mitte 2027 sollen eigene Aktien im Wert von bis zu 3 Milliarden US-Dollar zurückgekauft werden.
Bereits in den kommenden drei Monaten will die UBS Aktien für mindestens 1 Milliarde US-Dollar erwerben. Das weitere Tempo hängt laut der Bank von der Geschäftsentwicklung und den geplanten Kapitalvorschriften ab.

Die UBS bestätigte ihre Finanzziele und erwartet weiterhin eine Rendite auf das harte Kernkapital von 15 Prozent. Die harte Kernkapitalquote lag per Ende des zweiten Quartals bei 14,5 Prozent.












