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    UBS zwischen Skepsis und neuen Kurszielen

    Sandra Neumann
    Sandra Neumann

    Zürich,

    Die UBS Aktie erhält derzeit widersprüchliche Signale von Analysten. Während einige Experten vor hohen Erwartungen warnen, sehen andere weiteres Potenzial.

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    Die UBS steht vor wichtigen Entscheidungen über ihre künftige Ausrichtung in der Schweiz. (Archivbild) - keystone

    Die UBS steht nach mehreren Analystenkommentaren verstärkt im Fokus der Anleger und muss weiterhin hohe Erwartungen des Marktes erfüllen. Ein neues Downgrade erhöht den Druck auf die Bank, obwohl wichtige Experten gleichzeitig weiteres Potenzial für die Aktie sehen.

    Ein Analyst von Keefe Bruyette stufte die UBS-Aktie von «Market Perform» auf «Underperform» herab und sorgte damit für Aufmerksamkeit. Gleichzeitig erhöhte das Institut sein Kursziel auf 38 Franken, sieht jedoch ein steigendes Risiko künftiger Enttäuschungen.

    Als Belastungsfaktor gelten vor allem die bereits sehr hohen Erwartungen vieler Investoren an Geschäftsentwicklung, Profitabilität und Strategie. Laut «Goldesel» könnte selbst eine solide operative Entwicklung künftig weniger positive Kursimpulse auslösen als bisher.

    Aktuelle Entwicklung der Aktie

    Am Freitag gehörte die UBS zeitweise zu den schwächeren Werten im Schweizer Leitindex und verzeichnete deutliche Kursverluste. Dennoch bewegt sich die Aktie weiterhin in unmittelbarer Nähe ihres höchsten Niveaus innerhalb der vergangenen zwölf Monate.

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    Auch die jüngsten Geschäftszahlen zeigen ein gemischtes Bild aus steigender Profitabilität und gleichzeitig rückläufigen Erlösen im Konzern. Der Gewinn je Aktie legte gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich zu, während der Umsatz spürbar nachgab.

    Wie «Finanzen.ch» berichtet, notiert die Aktie weiterhin deutlich über ihrem Jahrestief und nahe dem Rekordniveau. Anleger richten ihren Blick deshalb verstärkt auf die kommenden Quartalszahlen und mögliche neue Aussagen des Managements.

    UBS profitiert von Wachstumsfantasie

    Positive Impulse kommen derzeit von der US-Investmentbank Jefferies, die ihre optimistische Haltung gegenüber der UBS bekräftigte. Das Institut bestätigte seine Kaufempfehlung und erhöhte das Kursziel deutlich auf insgesamt 60 Schweizer Franken.

    Als wichtige Wachstumstreiber gelten die Vermögensverwaltung in den USA und Asien sowie das Investmentbanking der Bank. Zudem könnten geplante Reformen des europäischen Kapitalmarktes den grenzüberschreitenden Wettbewerb künftig deutlich vereinfachen.

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    Für die UBS sprechen derzeit sowohl steigende Gewinnerwartungen als auch mögliche Vorteile durch europäische Reformen. (Symbolbild) - keystone

    «Finanztrends» verweist ausserdem auf positive Gewinnerwartungen sowie zusätzliche Chancen durch regulatorische Veränderungen innerhalb Europas. Die Kombination aus Wachstumshoffnungen und Analystenoptimismus sorgt deshalb weiterhin für Diskussionen über den weiteren Kursverlauf.

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    Kommentare

    User #5430 (nicht angemeldet)

    UBS ist nur noch eine Schein-Bank.

    User #5180 (nicht angemeldet)

    Jene , die haben , sehen den Kurs steigen , weil sie verkaufen wollen . Und jene , die nicht habe , sehen den Kurs fallen , um dann tief einzukaufen . Ist das Spiel der Gangster .

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