Der Reiseanbieter Tui Suisse zeigt sich trotz des Kriegs in der Ukraine für die anstehende Sommersaison zuversichtlich. «Wir sehen einen anhaltend positiven Buchungstrend für die Sommerferien, was für einen grossen Nachholbedarf spricht», sagte Tui-Suisse-Chef Philipp von Czapiewski am Mittwoch an einer Medienveranstaltung. In einigen Regionen könnte das Vorkrisenniveau sogar überschritten werden.
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Tui zählt zu den weltgrössten Reisekonzernen. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Um die steigende Nachfrage zu bedienen, hat sich der Reiseveranstalter für den Sommer zusätzliche Flug-Kontingente gesichert.

Hoch in Kurs stehen laut dem Tui-Suisse Chef Mittelmeer-Reiseziele wie Mallorca, Antalya oder die griechischen Inseln wie Kreta, Kos und Rhodos. Ferien an diesen Destinationen würden auch wieder vermehrt längerfristig gebucht, nachdem die Vorlaufzeit für Buchungen während der Pandemie äusserst kurz gewesen ist.

Gerade auf den griechischen Inseln dürfte es diesen Sommer wieder enger werden. «Konzernweit rechnen wir im Jahr 2022 in Griechenland mit über 3 Millionen Gästen». Damit würde gar das Vorkrisen-Niveau vom Sommer 2019 mit 2,8 Millionen Buchungen wieder überschritten.

Insgesamt werde 2022 für die Schweiz-Tochter des Tui Konzerns aber ein weiteres Übergangsjahr mit leicht tieferen Volumen als vor der Coronapandemie. «Eine Normalisierung wird sich wohl frühestens 2023 einstellen», sagte von Czapiewski.

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