Thomas Cook: Fast die Hälfte der britischen Kunden reist in Länder ausserhalb Eurozone
Die Unsicherheit über den Brexit und seine Folgen treibt die britischen Urlauber zunehmend in Länder ausserhalb der Europäischen Union.

Das Wichtigste in Kürze
- Urlauber lieben zudem «All-inclusive»-Pakete.
Der Reiseveranstalter Thomas Cook teilte am Montag mit, die Zahl dieser Urlauber sei seit dem vergangenen Sommer stark angestiegen. Derzeit hätten 48 Prozent der britischen Kunden in diesem Sommer eine Reise in ein Land ausserhalb der Eurozone gebucht - das seien zehn Prozentpunkte mehr als im vergangenen Sommer.
Spanien bleibe zwar das Lieblingsziel der britischen Urlauber. Doch auf Platz zwei habe sich die Türkei geschoben und Griechenland verdrängt.
Die Thomas-Cook-Kunden aus Grossbritannien wählten ausserdem mehrheitlich die risikofreie Variante: 66 Prozent von ihnen buchten ein «All-inclusive»-Paket mit festen Preisen für Essen und Getränke. «So vermeiden sie Verluste wegen des unsicheren Kurses des britischen Pfunds.»
Grossbritannien sollte eigentlich bereits Ende März aus der EU austreten. Eine Mehrheit für ein mit der EU ausgehandeltes Austrittsabkommen für einen geregelten Brexit scheiterte aber dreimal im britischen Unterhaus. Die EU-Staats- und Regierungschefs verschoben das Brexit-Datum daher erneut - Grossbritannien hat zur Suche nach einer Lösung bis zum 31. Oktober Zeit, kann aber auch früher austreten, falls eine Zustimmung im Parlament zum Austrittsabkommen vor diesem Stichtag gelingen sollte.










