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TCS rechnet wegen Sportferien mit hohem Verkehrsaufkommen

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Bern,

Im Februar droht auf den Schweizer Strassen wegen der Sportferien grosser Andrang. Vor allem an den Wochenenden vom 14. und 21. Februar rechnet der Touring Club Schweiz mit stundenlangen Staus auf den Hauptverkehrsachsen und den Zufahrten zu den Wintersportgebieten.

Die Kombination aus Schulferien in verschiedenen Regionen und der Hochsaison im Wintersport führt im Februar vielerorts zu langen Staus. (Archivbild)
Die Kombination aus Schulferien in verschiedenen Regionen und der Hochsaison im Wintersport führt im Februar vielerorts zu langen Staus. (Archivbild) - KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

Die Kombination aus Schulferien in verschiedenen Regionen und der Hochsaison im Wintersport führt zu einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen. Laut Prognosen des Touring Club Schweiz (TCS) müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer demnach auf erhebliche Behinderungen einstellen.

In der Region Bern werden Staus auf der A1 zwischen Kirchberg und Schönbühl sowie zwischen Kriegstetten und Härkingen erwartet. Stark belastet sind auch die Strassen ins Berner Oberland, namentlich in Richtung Interlaken, Simmental, Kandersteg, Grindelwald und zum Brünigpass.

In der Zentralschweiz sind die Autobahnen A8 und A2 besonders staugefährdet. Auch die Zufahrten nach Engelberg und Einsiedeln dürften überlastet sein. Auf der Nord-Süd-Achse ist vor allem vor dem Gotthard-Tunnel mit langen Wartezeiten zu rechnen.

Im Grossraum Zürich und in der Ostschweiz wird ein hohes Verkehrsaufkommen auf der A3 zwischen Basel und Zürich sowie zwischen Zürich und Walenstadt SG prognostiziert. Dasselbe gilt für die A13 zwischen Zizers GR und dem Anschluss Sarganserland. In Graubünden könnte die Austragung der Olympischen Winterspiele in Norditalien die Situation zusätzlich verschärfen, teilte der TCS weiter mit.

Und auch bei den Autoverladestationen ist mit grossem Andrang und langen Wartezeiten zu rechnen. An den Verladestationen Furka (Oberwald), Lötschberg (Kandersteg und Goppenstein) sowie Vereina (Sagliains und Selfranga) sind bei hoher Nachfrage Verzögerungen von bis zu zweieinhalb Stunden möglich. Der TCS rät, sich vor der Reise über die Betriebslage zu informieren.

In der Westschweiz rechnet der TCS derweil mit dichtem Verkehr auf den Autobahnen A9 zwischen Martigny VS und Montreux VD, auf der A12 im Raum Lausanne und auf der A1 beim Grenzübergang Bardonnex.

Um die grössten Staus zu umgehen, empfiehlt der TCS, die Reise antizyklisch anzutreten: Die Hauptreisezeiten an den Wochenenden liegen erfahrungsgemäss zwischen 7 Uhr und 9 Uhr sowie zwischen 16 Uhr und 18 Uhr. Wer früher oder später losfährt, kann laut dem TCS unter Umständen erhebliche Zeitverluste von bis zu zwei Stunden vermeiden.

Der TCS warnt zudem davor, bei Stau die Autobahn zu verlassen und auf das untergeordnete Strassennetz auszuweichen. Der Ausweichverkehr führe schnell zur Überlastung von Ortschaften und könne zu Verkehrsbeschränkungen führen.

Kommentare

User #2686 (nicht angemeldet)

Nichts Neues . Jedes Jahr dasselbe

User #1380 (nicht angemeldet)

Es kommt noch der Durchgangsverkehr dazu von den Grenzen!

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