Berner Kunstmuseum kostet mit alten Meistern Fülle des Lebens aus
Askese und Opulenz, Moral und Wollust, Aufopferung und Selbstdarstellung: Das Berner Kunstmuseum lädt in seiner neuen Ausstellung zu einem opulenten Mahl für die Augen. Dazu greift das Haus auf seinen bedeutenden Bestand älterer Werke zurück.

Die Ausstellung zeigt Werke aus der Zeitspanne vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. Neben Meistern der Frühen Neuzeit sind Werke der Florentiner und Sieneser Malerei des Tre- und Quattrocento sowie barocke Meisterwerke zu sehen, wie das Kunstmuseum am Mittwoch vor den Medien mitteilte.
Einen Schwerpunkt bilden die kunstvollen Altartafeln der Berner Nelkenmeister an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert und die Werke des um 1484 geborenen Berner Malers, Dichters, Grafikers, Reformators und Ratsherren Niklaus Manuel.
Die Ausstellung will das volle, pralle Leben mit all seinen Gegensätzen und Spannungsfeldern ausloten. Eröffnet wird die Schau am 13. Februar. Sie dauert bis Ende September.






