Swisscom-Chef macht einen Lohnsprung
Swisscom-Chef Christoph Aeschlimann hat im letzten Jahr deutlich höhere Entschädigungen erhalten. Diese summierten sich laut den Angaben im Geschäftsbericht auf 2,23 Millionen Franken, was einem Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Das Plus erklärt sich primär mit einer erstmals vorgenommenen Zuteilung von sogenannten «Restricted Stock Units» mit einem Wert von 210'000 Franken. Diese berechtigen den Inhaber nach einer dreijährigen Sperrfrist zum kostenlosen Bezug von Swisscom-Aktien, sofern das Arbeitsverhältnis noch anhält.
Der Verwaltungsrat wolle mit diesem Instrument die langfristige Bindung fördern sowie die «erheblichen zusätzlichen Anstrengungen» im Zusammenhang mit der Integration von Vodafone Italia anerkennen und entschädigen, so der Geschäftsbericht.
Die gesamte Konzernleitung erhielt im vergangenen Jahr 7,15 Millionen nach 10,46 Millionen im Vorjahr. Die Verringerung der Gesamtvergütung sei hauptsächlich auf die Verkleinerung des Gremiums von neun auf vier Mitglieder per 1. April 2025 zurückzuführen, heisst es zur Erklärung.
Die Entschädigung der einzelnen Verwaltungsräte blieb derweil mehrheitlich unverändert, wobei Präsident Michael Rechsteiner erneut 627'000 Franken erhielt. Das Total der Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrats nahm wegen einer neuen Zusammensetzung leicht auf 2,58 Millionen zu.










