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    Swiss Re bekommt Iran-Krieg nur indirekt zu spüren

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Der Rückversicherer Swiss Re dürfte die Auswirkungen des Kriegs im Nahen Osten vor allem über einen Anstieg der Inflation zu spüren bekommen. Dagegen seien Schäden aus Kriegen in den Versicherungsverträgen ausdrücklich ausgeschlossen, sagte Finanzchef Anders Malmström an einer Medienkonferenz zum Quartalsergebnis.

    Berger
    Swiss Re-Chef Andreas Berger. - keystone

    «Wir hatten im ersten Quartal keinerlei direkten Ansprüche aus dem Iran-Krieg», betonte Malmström auf entsprechende Fragen. Zudem habe sich Swiss Re im Nahen Osten angesichts der Instabilität seit längerem generell zurückgehalten.

    Der Konflikt im Nahen Osten werde aber mit den Unterbrechungen in den Lieferketten und den steigenden Energiepreisen zu einem Anstieg der Inflation führen, gab er sich überzeugt. «Das wird für uns der grösste Einfluss aus dem Nahostkonflikt.»

    Im ersten Quartal habe Swiss Re im Hinblick auf die geopolitischen Turbulenzen deshalb Rückstellungen von insgesamt 400 Millionen Dollar getätigt, sagte Malmström. Von diesen entfielen der grösste Teil mit 350 Millionen auf die grösste Sparte Sach- und Haftpflichtrückversicherung (P&C Re) und 50 Millionen auf die Unternehmensversicherungs-Sparte (Corporate Solutions Corso).

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