Stellantis setzt künftig auf vier Kernmarken
Stellantis plant Investitionen auf vier Marken zu konzentrieren. Jeep, Ram, Peugeot und Fiat stehen im Zentrum der neuen Strategie.

Stellantis will künftig den Grossteil der Investitionen auf vier Kernmarken lenken. Dazu zählen Jeep, Ram, Peugeot und Fiat, wie «Reuters» unter Berufung auf Insider meldet.
Die vier Kernmarken gelten laut Bericht als besonders wichtig wegen hoher Verkaufszahlen und Gewinne. Sie sollen künftig deutlich mehr Investitionen erhalten, um neue Modelle und Technologien zu entwickeln, ergänzt «ecomento».

CEO Antonio Filosa treibt die strategische Neuausrichtung des Konzerns voran. Er will laut «Reuters» im Mai eine neue langfristige Unternehmensstrategie vorstellen.
Neue Strategie unter Filosa
Antonio Filosa bricht mit der bisherigen Strategie seines Vorgängers Carlos Tavares und richtet den Konzern neu aus, schreibt «Focus». Unter Tavares wurden Investitionen vergleichsweise gleichmässig auf die 14 Marken verteilt, während Filosa nun gezielt Schwerpunkte setzt.
Andere Konzernmarken sollen nicht verschwinden, aber eine stärkere regionale Rolle erhalten. Das berichtet unter anderem «ecomento» unter Berufung auf Reuters-Informationen.
Zu Stellantis gehören insgesamt 14 Marken. Dazu zählen neben den vier priorisierten Marken auch Opel, Citroën, Alfa Romeo, Maserati und weitere Namen.
Stellantis setzt auf bewährte Marken
Der Konzern steht seit Monaten unter Druck. «Reuters» berichtete im Februar über Abschreibungen von über 22 Milliarden Euro und einen Strategiewechsel weg von einer einseitigen Elektroausrichtung.
Filosa kündigte an, die Produktpalette stärker an der Nachfrage auszurichten. Kunden sollen wieder mehr Wahl zwischen Verbrennern, Hybriden und Elektroautos haben, schreibt «Handelsblatt».

Jeep und Ram sind besonders wichtig für das Nordamerikageschäft. Peugeot bleibt eine zentrale Marke in Europa, während Fiat in mehreren Märkten eine breite Präsenz sichert.












