Vermögen der Schweizer Haushalte steigt auf über 5000 Milliarden
Das Schweizer Haushaltsvermögen steigt 2025 auf über 5 Billionen Franken. Getrieben wird es durch Immobilienpreise und Börsengewinne.

Das Wichtigste in Kürze
- Das Reinvermögen aller Schweizer Haushalte wächst um 4,6 Prozent auf 5132 Mrd. Franken.
- Das Immobilienvermögen der Schweizerinnen und Schweizer steigt auf 2924 Milliarden.
- Schulden nehmen zu, vor allem bei den Hypotheken (+3,2 Prozent).
Die Vermögen der privaten Haushalte in der Schweiz sind 2025 weiter gestiegen und haben insgesamt die 5-Billionen-Grenze geknackt. Getragen wurde der Anstieg unter anderem von einem höheren Immobilienvermögen.
Das Reinvermögen der Privathaushalte stieg um 226 Milliarden oder 4,6 Prozent auf insgesamt 5132 Milliarden Franken per Ende 2025.
Das teilte die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Dienstag mit. Auch die finanziellen Forderungen legten um 119 auf 3278 Milliarden Franken zu.
Haushalte profitieren von gestiegenen Börsenkursen
Dabei erhöhten die privaten Haushalte ihre Ansprüche aus der beruflichen Altersvorsorge, investierten in kollektive Kapitalanlagen und stockten ihre Einlagen auf.
Zudem profitierten die privaten Haushalte von Kapitalgewinnen dank gestiegener Börsenkurse.
Das Immobilienvermögen erhöhte sich dank steigender Preise auf 2924 Milliarden Franken, damit lag das Plus bei 5,0 Prozent.
Der Marktwert der Immobilien entsprach fast der Hälfte des Gesamtvermögens der privaten Haushalte.
Gleichzeitig wuchsen die Verpflichtungen der Haushalte – vor allem Hypothekarschulden – um 33 Milliarden auf 1070 Milliarden Franken.
Auf lange Sicht sorgte insbesondere der Anstieg des Immobilienvermögens für einen klaren Anstieg des Reinvermögens der privaten Haushalte.
Denn der Marktwert der Immobilien habe sich in den vergangenen 25 Jahren verdreifacht, hiess es.
Zwar haben sich auch die Verpflichtungen, insbesondere die Hypotheken, mehr als verdoppelt. Unter dem Strich gilt das aber auch für das Reinvermögen.











