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Opel-Mutter Stellantis fährt 22 Milliarden Euro Minus ein

Keystone-SDA
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Niederlande,

Der Autokonzern Stellantis hat im vergangenen Jahr wegen hoher Abschreibungen auf seine Elektroautostrategie einen riesigen Milliardenverlust gemacht. Unterm Strich standen 22,3 Milliarden Euro Minus, wie die Opel-Mutter in Amsterdam mitteilte.

Stellantis
Antonio Filosa, CEO und Geschäftsführer von Stellantis (zweiter von rechts), unterhält sich mit Gästen auf der Detroit Auto Show am Mittwoch, 14. Januar 2026, in Detroit. - keystone

Zum Vielmarkenkonzern gehören unter anderem Fiat, Peugeot, Chrysler, Alfa Romeo und Jeep – mit Wurzeln in Frankreich, Italien und den USA. Bereits vor Wochen hatte er mitgeteilt, dass er viel Geld abschreiben muss. Grund dafür ist die Änderung des Elektrokurses der Regierung von US-Präsident Donald Trump und die folgende Nachfrageschwäche im wichtigen Markt USA. Letztlich beliefen sich die Wertminderungen im Gesamtjahr auf 25,4 Milliarden Euro.

Aber auch bereinigt um die Sonderkosten kam der VW-Rivale stark unter Druck und fuhr im Tagesgeschäft wegen Preisdrucks rote Zahlen ein – sowohl in Nordamerika, wo der Konzern einst mit seinen Pick-ups und SUVs den Löwenanteil seiner Gewinne machte, als auch in Europa.

Der neue Konzernchef Antonio Filosa war eigentlich angetreten, um den Konzern nach einer hausgemachten Krise in den USA im Tagesgeschäft wieder auf Kurs zu bringen – nun musste er mit einem Grossreinemachen beginnen, das den Konzern lange mit Milliardenzahlungen belasten wird. Erst 2027 sei wieder mit einem Zufluss an freien Mitteln im Fahrzeuggeschäft (Free Cashflow) zu rechnen, hiess es.

Stellantis streicht Elektromodelle, bietet mehr Verbrenner- und Mischantriebe an und baut die Produktion und seine Lieferketten um. Donald Trump hatte Subventionen für Elektroautos gestrichen und Abgasregelungen geändert. Auch die anderen US-Autoriesen General Motors und Ford mussten viele Milliarden auf ihren eingeschlagenen Elektrokurs abschreiben.

Kommentare

Huldrych Ammann

Wenn man auf grüne Politiker hört anstatt auf reale Kunden. Eine Fallstudie für künftige MBA- und Politologie-Studenten.

User #5504 (nicht angemeldet)

Geht ja noch... 😉 😂 Voll aufs richtige (Elektro)Pferd gesetzt... Muahaha hat doch noch eine Zeit gebraucht, bis sie gemerkt haben, dass das mit dem E-Schrott nicht funktioniert... 😉 😂

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