Stellantis will sein Joint Venture in China, welches Jeep-Fahrzeuge produziert, beenden. Der Autokonzern will die Jeep-Fahrzeuge künftig nur noch importieren.
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Das Logo von Stellantis - AFP/Archiv
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Automobilhersteller Stellantis möchte sein Joint Venture in China aufgeben.
  • Grund dafür sind geschriebene Verluste in den vergangenen Jahren.
  • Im Januar wollte das Unternehmen seinen Anteil noch von 50 auf 75 Prozent erhöhen.

Mit der chinesischen Guangzhou Automobile Group (GAC) seien keine Fortschritte erzielt worden. Deshalb will der Autokonzern Stellantis dem Joint Venture zur Produktion von Jeep-Fahrzeugen ein Ende setzen. Künftig wolle der Konzern nur noch importierte Jeep-Fahrzeuge verkaufen.

In den letzten Jahren habe das 2010 gegründete Gemeinschaftsunternehmen Verluste erwirtschaftet. Bei der Beendigung will der Automobilhersteller mit GAC zusammenarbeitet, wie «Finanzen» berichtet.

Im Januar hat Stellantis noch bekannt gegeben, den Anteil an dem JV von 50 auf 75 Prozent anzuheben. Kurz zuvor hatte eine Gesetzesänderung zusätzliche Investitionen aus dem Ausland in lokale Kooperationen erlaubt.

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