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    Spaniens Regierungschef erwartet BIP-Einbruch um über zehn Prozent

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    Spaniens Wirtschaft schrumpft laut Ministerpräsident Pedro Sanchez im Corona-Jahr 2020 voraussichtlich um mehr als zehn Prozent.

    Pedro Sanchez
    Ministerpräsident Sánchez verliert einen wichtigen Partner im Parlament. (Archivbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Spaniens Wirtschaft schrumpft im 2020 voraussichtlich um mehr als zehn Prozent.
    • Der Mindestlohn wird aber auch im kommenden Jahr konstant gehalten.

    Spaniens Wirtschaft schrumpft laut Ministerpräsident Pedro Sanchez im Corona-Jahr 2020 voraussichtlich um mehr als zehn Prozent. «Wir sind nun um zehn Prozent ärmer als vor einem Jahr», sagte er am Dienstag.

    Bislang hatte die Regierung einen Rückgang des Bruttoinlandprodukts (BIP) um 11,2 Prozent vorhergesagt. Zugleich kündigte der Regierungschef an, dass der Mindestlohn nach einer kräftigen Anhebung im kommenden Jahr konstant gehalten werde.

    Spanien hat die Wirtschaft im Juni wieder geöffnet, nachdem es strikte Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen verhängt hatte. Im Herbst reagierte die Regierung mit neuen Beschränkungen auf die zweite Infektionswelle. Die Notenbank rechnet mit einem erneuten Rückgang der Wirtschaftsleistung im zu Ende gehenden vierten Quartal.

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