Bei den South African Airways gibt es Veränderungen. Die Fluggesellschaft kämpft seit Jahren mit Verlusten.
Boeing 747 South African Airways
Eine Boeing 747 der South African Airways. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Private Investoren übernehmen die Mehrheit der South African Airways.
  • Letztes Jahr wurde für die Fluggesellschaft ein Rettungsverfahren eingeleitet.
  • Der Staat soll in Zukunft weiterhin 49 Prozent der Anteile halten.

Die angeschlagene südafrikanische Fluggesellschaft South African Airways (SAA) wird teilprivatisiert. Das Dikatso-Konsortium wird künftig mit 51 Prozent Mehrheitseigner, wie Finanzminister Pravin Gordhan am Freitag bekannt gab. Für South African Airways war nach jahrelangen Verlusten im Vorjahr ein Rettungsverfahren eingeleitet worden. Ihr Betrieb war seit Herbst vergangenen Jahres vorübergehend eingestellt.

Die Traditionsfluglinie sollte laut einem Rettungsplan der Gläubiger als umstrukturierte, geschrumpfte Airline aus diesem Verfahren hervorgehen. In dem Rettungsplan der Verwalter wurde eine Summe von 662 Millionen Franken als nötig erachtet für eine erfolgreiche Neuausrichtung. SAA hatte 2011 letztmals einen Gewinn ausgewiesen und war danach immer wieder auf Staatshilfen und Bürgschaften angewiesen.

Laut Gordhans Ankündigung soll der Staat künftig weiter 49 Prozent der Anteile an der South African Airways halten. Der neue strategische Partner habe zudem Investitionen in Höhe von knapp 200 Millionen Franken in die neu ausgerichtete SAA zugesagt. Dem Konsortium gehört die neue südafrikanische Global Airways an. Diese hat erst Ende vergangenen Jahres die Inlandsfluglinie Lift an den Start gebracht.

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