SNB hat auch im ersten Quartal am Devisenmarkt interveniert

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Im ersten Quartal von 2022 hat die Schweizer Nationalbank Devisenkäufe zur Schwächung des Schweizer Franken getätigt.

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    Die Schweizerische Nationalbank in Bern. (Symbolbild) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Um den Schweizer Franken zu schwächen, hat SNB 2022 Devisenkäufe getätigt.
    • Die Interventionen beliefen sich von Januar bis März auf 5741 Franken.
    • Im Vergleich zu 2021 zeichnet sich eine Verlangsamung der Devisenkäufe ab.

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat auch im ersten Quartal 2022 Devisenkäufe zur Schwächung des Schweizer Frankens getätigt. Von Januar bis März beliefen sich die Interventionen der SNB auf 5741 Millionen Franken. Das ist einem am Donnerstag publizierten SNB-Statistik zu entnehmen.

    Das entsprach einer Verlangsamung der Devisenkäufe im Vergleich zum vierten Quartal 2021. Damals hatte die Nationalbank noch 12,6 Milliarden Franken für Devisenmarkt-Interventionen in die Hand genommen.

    Coronajahr erreichte Rekord-Interventionen

    Im gesamten Jahr 2021 hatte die SNB Fremdwährungen in Höhe von 21,1 Milliarden Franken erworben. Damit wollten sie eine unerwünschte Aufwertung des Frankens verhindern. Das war allerdings weit weniger als die rekordhohen Interventionen im Coronajahr 2020 in Höhe von rund 110 Milliarden Franken.

    In der Zwischenzeit hat die SNB allerdings eine Kehrtwende vollzogen: An der letzten Lagebeurteilung von Mitte Juni erklärte sie, dass sie den Franken nicht mehr als überbewertet erachte. Zwar bleibe die Nationalbank weiterhin am Devisenmarkt aktiv und wäre bei einer «übermässigen Aufwertung» bereit, Devisen zu kaufen. Das sagte SNB-Präsident Thomas Jordan. Würde sich der Franken hingegen abschwächen, würde die SNB aber umgekehrt auch Devisenverkäufe erwägen.

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