Graubünden

    Skilifte in Braunwald GL stehen im kommenden Winter definitiv still

    Keystone-SDA Regional
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    Surselva,

    Die Skilifte im glarnerischen Braunwald stehen im kommenden Winter definitiv still. Auch an der Generalversammlung der Sportbahnen Braunwald AG am Mittwochabend konnte der Beschluss des Verwaltungsrates vom Juni von den Kleinaktionären nicht mehr umgestossen werden, wie verschiedene Medien berichteten.

    Schneemangel wegen des Klimawandels hält viele Gäste von einem Besuch in Braunwald ab. Die Sportbahnen kämpfen schon seit Längerem mit finanziellen Problemen. (Archivbild)
    Schneemangel wegen des Klimawandels hält viele Gäste von einem Besuch in Braunwald ab. Die Sportbahnen kämpfen schon seit Längerem mit finanziellen Problemen. (Archivbild) - KEYSTONE/URS FLUEELER

    Der Verwaltungsrat der Sportbahnen mit einer knappen Aktienmehrheit habe sich in fast allen Punkten durchgesetzt, berichtete das Schweizer Radio und Fernsehen SRF.

    Der Verwaltungsrat habe auch einen Antrag auf eine Sonderuntersuchung zu seinem Vorgehen abgelehnt. Die Sportbahnen Braunwald AG waren für eine Bestätigung am Mittwochabend nicht erreichbar.

    Hohe Kosten und ein verändertes Nachfrageverhalten hätten das bisherige Geschäftsmodell nicht mehr tragfähig gemacht, hiess es im Juni vom Verwaltungsrat. Grund sei der Klimawandel und der daraus folgende Schneemangel, der viele Gäste von einem Besuch in Braunwald abhalte.

    Die Sportbahnen kämpfen seit Längerem mit finanziellen Problemen.

    Kommentare

    User #4758 (nicht angemeldet)

    Ein guter Kollege von mir, der in Linthal unten wohnt, sagte mir, es liegt ganz sicher nicht an zu wenig Schnee, sondern an der Misswirtschaft der Betreiber! Die Behauptung, der Klimawandel sei Schuld, ist eine grosse Lüge! Sogar die Standseilbahn von Linthal hoch nach Braunwald macht seit längerem Defizite, obwohl sie ja ganzjährig in Betrieb ist. Der Kanton muss jedes Jahr Geld einschiessen, damit die Rechnungen bezahlt werden können. Schuld ist nebst den Betreibern auch der Bund, der mit der Anbindung an die EU immer neue Richtlinien, neue unsinnige Gesetzesänderungen und neue Vorschriften den Betreibern von kleinen Unternehmen das Leben schwer macht. Dazu kommen enorm hohe Strom- und Unterhaltskosten seit der Corona-Pandemie.

    User #4730 (nicht angemeldet)

    GL gleich GR!?

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