Schweizer Exporte erzielen neuen Rekord durch Chemie und Pharma
Dank der starken Chemie- und Pharmabranche erreichen die Schweizer Exporte 2025 einen neuen Rekord. Sie stiegen um 1,4 Prozent auf 287 Milliarden Franken.

Der Aussenhandel legte trotz globaler Handelskonflikte deutlich zu. Die Schweizer Exporte stiegen um 1,4 Prozent auf 287 Milliarden Franken, berichtet das «SRF».
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherung vermeldete am Donnerstag einen neuen Höchststand. Die Chemie- und Pharmaindustrie spielte dabei die zentrale Rolle.
Chemie- und Pharmaerzeugnisse kletterten um 3,3 Milliarden Franken auf 152 Milliarden Franken. Dies entspricht 53 Prozent aller Gesamtausfuhren, wie die «Handelszeitung» schreibt.
USA bleiben wichtigster Abnehmer
Die Branche erreichte damit einen absoluten Rekordwert. Ebenfalls wuchsen die Schweizer Exporte von Fahrzeugen, Bijouterie und Juwelierwaren.
Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten legten um 3,9 Prozent zu. Konkret wurden Waren im Wert von 54,7 Milliarden Franken exportiert, meldet «Moneycab».
Dies geschah trotz der von US-Präsident Donald Trump losgetretenen Zollschlacht. Die Importe aus den USA sanken hingegen um 5,7 Prozent auf 13,3 Milliarden Franken.
Schweizer Exporte: Handelsbilanz mit solidem Überschuss
Die Einfuhren stiegen um 4,5 Prozent auf 232,7 Milliarden Franken. Dies markiert den zweithöchsten Wert der Geschichte, berichtet die «Südostschweiz».
Der Handelsbilanzüberschuss betrug 54,3 Milliarden Franken. Im Vorjahr hatte dieser Wert noch rekordhohe 60,6 Milliarden Franken erreicht.
Die Ausfuhren nach Europa und Nordamerika stiegen deutlich an. Die Lieferungen nach Asien gingen dagegen zurück: China, Japan und Hongkong verzeichneten rückläufige Importzahlen aus der Schweiz.
Maschinen und Uhren unter Druck
Nicht alle Branchen profitierten vom positiven Exporttrend: Maschinen, Elektronik und Apparate waren erneut rückläufig, meldet «Blue News». Auch die Schweizer Uhrenindustrie exportierte weniger ins Ausland – besonders nach China und Hongkong.

Im Dezember 2025 sanken die Exporte gegenüber dem Vormonat um 4,5 Prozent. Der Rückgang bei chemisch-pharmazeutischen Produkten war massgeblich dafür verantwortlich, berichtet die österreichische Nachrichtenagentur «APA».
Die Importe verringerten sich um ein Prozent auf 19,5 Milliarden Franken. Dies ergab einen Handelsbilanzüberschuss von drei Milliarden Franken.












