Berner Grossratspräsidentin wünscht sich Respekt für Institutionen
Das Berner Kantonsparlament hat am Montag seine letzte Session der laufenden Legislatur abgeschlossen. Ende März finden Gesamterneuerungswahlen statt. Grossratspräsidentin Edith Siegenthaler (SP) wünschte sich, dass Politik und Bevölkerung weiterhin Sorge zu den demokratischen Institutionen tragen.

Dies sei in der aktuellen Zeit keine einfache Aufgabe, denn vieles werde emotionalisiert und skandalisiert. Es sei wichtig, dass sich der Grosse Rat an Fakten halte und nüchtern zum Wohl des Kantons entscheide, sagte Siegenthaler.
Ebenso wichtig sei es, dies anderen zuzubilligen, die nicht die selbe Meinung vertreten würden.
Die scheidende Grossratspräsidentin legte ihren Ratskolleginnen und -kollegen Respekt vor den Institutionen, Kollegen und Bevölkerung ans Herz – egal wie alt jemand sei, welches Geschlecht eine Person habe, ob sie reich oder arm, vom Land oder aus der Stadt sei und welche Sprache sie spreche. Der Rat mache für alle Menschen seine Arbeit.
Siegenthaler selber gibt die jährlich wechselnde Funktion als Grossratspräsidentin mit Sessionsschluss ab. Ihre Nachfolgerin – Wahl vorbehalten – wird im Juni SVP-Grossrätin Anne Speiser.
Am 29. März finden im Kanton Bern Regierungs- und Grossratswahlen statt.






