Berner Grossratspräsidentin wünscht sich Respekt für Institutionen

Keystone-SDA Regional
Keystone-SDA Regional

Bern,

Das Berner Kantonsparlament hat am Montag seine letzte Session der laufenden Legislatur abgeschlossen. Ende März finden Gesamterneuerungswahlen statt. Grossratspräsidentin Edith Siegenthaler (SP) wünschte sich, dass Politik und Bevölkerung weiterhin Sorge zu den demokratischen Institutionen tragen.

Edith Siegenthaler
Die scheidende Grossratspräsidentin Edith Siegenthaler (SP) wünschte sich zum Legislaturende Respekt für demokratische Institutionen. - keystone

Dies sei in der aktuellen Zeit keine einfache Aufgabe, denn vieles werde emotionalisiert und skandalisiert. Es sei wichtig, dass sich der Grosse Rat an Fakten halte und nüchtern zum Wohl des Kantons entscheide, sagte Siegenthaler.

Ebenso wichtig sei es, dies anderen zuzubilligen, die nicht die selbe Meinung vertreten würden.

Gehen die Menschen respektvoll miteinander um?

Die scheidende Grossratspräsidentin legte ihren Ratskolleginnen und -kollegen Respekt vor den Institutionen, Kollegen und Bevölkerung ans Herz – egal wie alt jemand sei, welches Geschlecht eine Person habe, ob sie reich oder arm, vom Land oder aus der Stadt sei und welche Sprache sie spreche. Der Rat mache für alle Menschen seine Arbeit.

Siegenthaler selber gibt die jährlich wechselnde Funktion als Grossratspräsidentin mit Sessionsschluss ab. Ihre Nachfolgerin – Wahl vorbehalten – wird im Juni SVP-Grossrätin Anne Speiser.

Am 29. März finden im Kanton Bern Regierungs- und Grossratswahlen statt.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #5424 (nicht angemeldet)

Ich wünsche mir als Frau weniger Feminismus, dann klappt das vielleicht mit dem Respekt, den sich nicht nur Personen sondern auch Institutionen VERDIENEN müssen. Das scheint aber noch eine weiter Weg zu sein bis dahin

User #5384 (nicht angemeldet)

Die Genossen wünschen Respekt für sich und ihre Ideologie, das erstaunt mich nun nicht wirklich. Andersdenkende werden schikaniert?

Weiterlesen

Loeb
2 Interaktionen
Ersetzt sie Menschen?
Kerzers
1 Interaktionen
Feuer-Tragödie

MEHR AUS STADT BERN