Schweiz unterstützt Uno-Reform mit 9,4 Millionen Franken
Die Schweiz sichert der Uno Unterstützung bei ihren Reformvorhaben zu. Der Umfang liegt laut dem Aussendepartement EDA bei 9,4 Millionen Franken.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweiz hat der Uno 9,4 Millionen Franken zugesagt.
- Dies um sie bei ihren Reformvorhaben zu unterstützen.
Die Schweiz hat der Uno Unterstützung bei ihren Reformvorhaben im Umfang von 9,4 Millionen Franken zugesagt. Dies teilte das Aussendepartement EDA am Montag nach einem Treffen mit einem hohen Uno-Vertreter mit. Das Treffen fand zwischen Patricia Danzi (Deza), und Robert Piper, beigeordneter Generalsekretär der Uno für Entwicklungskoordination, statt.
«Unsere Partnerschaft mit dem Koordinationsbüro für Entwicklungsfragen ist ein wichtiger Beitrag zum strategischen Ziel der Deza. Zudem gebe es finanzielle Unterstützung für das RC-System, um ein effektiveres multilaterales System zu fördern. Dieses sei wiederum der Schlüssel zur Stärkung der Entwicklungseffizienz der Deza selbst», wird Danzi in der Mitteilung zitiert.
Finanzielle Unterstützung der Uno
Konkret geht es um die finanzielle Unterstützung von sogenannten residierenden Koordinatoren (RC) der Uno. Dieses System der Koordinatoren umfassen neu geschaffene Stellen bei den Vereinten Nationen, die seit dem 1. Januar 2019 im Einsatz stehen.
129 residierende Koordinatoren, die unmittelbar dem Uno-Generalsekretär unterstellt sind, leiten die Länderteams der Uno in 165 Ländern und Gebieten. So soll die Effizienz bei der Entwicklung in allen Ländern gestärkt werden.
Ausserdem sollen die Ziele der Agenda 2030 der Uno durch die Hilfe von RC-Koordinatoren einfacher verwirklicht werden können. Zu den Zielen der Agenda 2030 gehört unter anderem Armut und Hunger in allen Formen und überall zu beenden.