Franken: Zwischen sicherem Hafen und wachsendem Druck
Der Schweizer Franken bleibt stabil, ist aber durch Kapitalzuflüsse und internationale Handelskonflikte belastet.

Die Schweiz gilt als sicherer Finanzplatz mit einer der niedrigsten Schuldenquoten weltweit. Experten warnen vor Risiken durch starke Kapitalzuflüsse, die den Franken weiter aufwerten könnten, berichtet «Cash Online».
Die USA setzen aktuell Zölle gegen die Schweizer Pharmabranche ein, was für die offene Schweizer Volkswirtschaft einen spürbaren Schock bedeutet. Das Qualitätssiegel «Made in Switzerland» gerät dadurch in Bedrängnis.
Globale Schulden und Währungsschwäche
US-Schulden und eine politisch gewünschte Dollarschwäche beeinflussen den Franken indirekt. Der Euro schwächt sich zunehmend ab, wodurch der Franken vergleichsweise stärker wird, analysiert «Trading.de».

Langfristige Prognosen sehen eine weitere Tendenz zur Franken-Stärke, auch bis 2050, aufgrund von Euro-Schwäche und stabiler Schweizer Geldpolitik. Das zeigt die Analyse von «SquareVest».
Franken bleibt stabil – Anleger setzen auf Sicherheit
Die Schweizerische Nationalbank hält an stabilitätsorientierter Geldpolitik fest, was die Währung unterstützt, so «ibani.com».
Anleger setzen auf Schweizer Dividendenaktien und Gold als Absicherung. Staatsanleihen in schwachen Währungen sind hingegen riskanter, erläutert die Trendvorschau von Raiffeisen.
Die Schweiz balanciert zwischen sicherem Hafen und wachsendem Risiko durch globale Finanzmarktverwerfungen. Für Investoren ist das Pflege eines diversifizierten Portfolios entscheidend.