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    Schindler wehrt sich gegen Fusion von Kone und TKE

    Maja Bojic
    Maja Bojic

    Luzern,

    Schindler setzt sich gegen die geplante Fusion von Kone und TK Elevator zur Wehr und will regulatorische Prüfungen erzwingen.

    Paolo Compagna Schindler
    Paolo Compagna ist der CEO von Schindler und leitet das Unternehmen in einer Phase grosser strategischer Entscheidungen. - keystone

    Schindler-CEO Paolo Compagna erklärte, dass das Unternehmen eine mögliche Fusion von Kone und TK Elevator notfalls vor Wettbewerbsbehörden anfechten werde. Dies berichtete «Reuters».

    Bevorzugst du die Treppe gegenüber dem Lift?

    Er beschrieb eine Kombination der beiden Rivalen als potenzielles «Blutbad» für die Branche mit intensiver Marktverschiebung.

    Laut der Fachzeitung «fuW» droht Schindler konkret mit einer Kartellbeschwerde, sollte die Transaktion weiterverfolgt werden. Ziel sei es, Wettbewerb und Kundenstruktur zu schützen.

    Schindler warnt vor Risiken bei Fusion von Kone und TK Elevator

    Ein weiterer Bericht von «MarketScreener» erklärt, dass Schindler diese Position auch vertreten wolle.

    Grund dafür sei, dass die Integration von Kundenbasen, Fertigungsstätten und Teams regulatorische Herausforderungen in vielen Märkten auslösen könnte.

    Die Meldungen zeigen, dass Kone und TK Elevator zu den bedeutendsten globalen Herstellern gehören. Eine Fusion könnte weltweiten Einfluss auf den Liftmarkt haben, wie «Reuters» erläutert.

    Übernahmebereitschaft bei Fusionsauflagen

    Das Unternehmen halte zudem offen, Vermögenswerte zu übernehmen, die bei einer Fusion aufgrund regulatorischer Anforderungen abgegeben werden müssen.

    Dies berichtete die «fuW», falls Wettbewerbsbehörden entsprechende Vereinbarungen treffen sollten.

    Paolo Compagna Schindler
    Paolo Compagna betonte, dass Schindler bereit sei, eine mögliche Fusion von Kone und TK Elevator vor Wettbewerbsbehörden anzufechten. (Archivbild) - keystone

    Bisher haben Kone und TK Elevator zu den Protesten laut «MarketScreener» keine öffentlichen Stellungnahmen abgegeben. Es bleibt unklar, wie Wettbewerbsbehörden auf den Widerstand von Schindler reagieren werden.

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