Der Lift- und Rolltreppenbauer Schindler hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres alle wichtigen Kennzahlen gesteigert.
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Das Logo der Firma Schindler. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Rolltreppenbauer Schindler konnte alle wichtigen Kennzahlen wieder steigern.
  • Im dritten Quartal kam es jedoch zu einer klaren Abschwächung.

Der Lift- und Rolltreppenbauer Schindler hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres alle wichtigen Kennzahlen gesteigert. Im dritten Quartal kam es jedoch zu einer klaren Abschwächung. An der Prognose für das Gesamtjahr hält das Innerschweizer Unternehmen gleichwohl fest.

Der Auftragseingang nahm in den ersten neun Monaten um 12,0 Prozent auf 9,04 Milliarden Franken zu, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Der Umsatz stieg um 7,4 Prozent auf 8,28 Milliarden Franken. In Lokalwährungen entspricht dies einem Plus von 7,6 Prozent.

Der bereinigte Betriebsgewinn (EBIT) stieg in der Folge auf 913 Millionen Franken und liegt damit knapp ein Viertel über dem Vorjahreswert. Die EBIT-Marge verbesserte sich im gleichen Zeitraum auf 11,0 von 9,5 Prozent.

Unter dem Strich blieb dem Unternehmen ein Gewinn von 689 Millionen, 25,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Unternehmen hat mit seinen Zahlen die Erwartungen der Analysten grösstenteils erfüllt. Beim Umsatz und beim bereinigten EBIT blieb das Unternehmen jedoch leicht hinter den Prognosen zurück.

Im dritten Quartal für sich allein betrachtet kam es allerdings zu einer deutlichen Abschwächung. So verlangsamte sich das Umsatzwachstum auf 1,9 Prozent und lediglich 0,4 Prozent in Lokalwährung. In der Folge kam es beim operativen Ergebnis und beim Gewinn zu leichten Rückgängen. Schindler begründet dies mit Unterbrechungen in den globalen Lieferketten und Verzögerungen bei der Projektabwicklung.

Dennoch erreichte das Unternehmen beim Auftragseingang, Umsatz und Konzerngewinn wieder das Vorkrisenniveau, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

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