Unglückliche Heimniederlage: SC Kriens unterliegt Yverdon 0:2
Ein Eigentor und fehlende Effizienz stoppen den SC Kriens: Im Heimspiel gegen den Favoriten Yverdon resultiert trotz starker Kampfleistung eine 0:2-Niederlage.

Wie der SC Kriens mitteilt, verzeichnete das Team, bevor die Partie im Kleinfeld gegen den Aufstiegsanwärter aus Yverdon losging, bereits die erste Auswechslung. Manu musste aufgrund einer anhaltenden Magen-Darm-Grippe passen. Nach einer unspektakulären Startviertelstunde vor über 1800 Fans im Kleinfeld blieb Luka Sliskovic nach einem Zusammenprall liegen und musste mit Knieschmerzen ausgewechselt werden.
«Es lief heute vieles nicht für uns» bilanzierte Mike Winsauer nach 95 Minuten. 95 Minuten in denen Yverdon zwar mehr Ballbesitz hatte (58 zu 42 Prozent), daraus aber über weite Strecken kaum Torgefahr entwickeln konnte.
Der SC Kriens bekam stets ein Bein dazwischen oder gewann den entscheidenden Zweikampf. Am Engagement, an der Bissigkeit fehlte es auch diesmal nicht. Auf der anderen Seite tat sich auch der SC Kriens in der Offensive schwer, verzeichnete immer wieder gute Ansätze, aber das Abschlussglück fehlte. Die Umschaltmomente wurden zu wenig konsequent zu Ende gespielt.
Kriens fehlt die Effizienz im Abschluss
Es passte zur zerfahrenen ersten Halbzeit, dass Yverdon mit einem Eigentor des SC Kriens in Führung ging. Ein ungefährlicher Flankenball landete abgelenkt auf dem Kopf von Yuro und prallte von dort über den Torwart Ruben hinweg ins Tor. Komisches Ding.
In der Pause musste auch Albin verletzungsbedingt passen. Celi ersetzte ihn und der SC Kriens startete druckvoll in die zweiten 45 Minuten. Bis zur 60. Minute hatte Kriens mehr vom Spiel und zwei, drei gute Abschlussgelegenheiten. Martin verzog seinen Schuss aus 18 Metern, der Pass von Nico in den Strafraum fand keinen passenden Abnehmer.
Die Statistik zeigte am Ende einen «Expected Goals-Wert» von 1.35 beim SC Kriens und 1.65 bei den Gästen aus Yverdon – und 5 zu 4 Schüsse aufs Tor zugunsten von Kriens. Es war also auch eine Sache der Effizienz. Die Gäste trafen nach einem Eckball von Fazliu zum 2:0, Kriens schoss in der Schlussviertelstunde alleine vor Simon Enzler zweimal den Torhüter an.
Blick nach vorne auf das Cup-Duell
Natürlich, Yverdon verfügt über eine überdurchschnittlich hohe individuelle Klasse für diese Liga, mit etwas mehr Wettkampfglück und dem gezeigten Einsatz wäre diese heute aber kompensierbar gewesen. Schade. Ärgerlich. Weiter geht’s. Am kommenden Wochenende in Cham zum Cup-Duell.








