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    Aus Jemen: Huthi-Rebellen greifen Aramco-Anlagen an

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    Saudi-Arabien,

    Huthi-Rebellen aus dem Jemen haben eine Ölanlage in Saudi-Arabien angegriffen. Riad will die Ausfälle durch Ölreserven ausgleichen.

    jemen saudi
    Gastgeber des Gipfels ist Saudi-Arabiens König Salman. - AFP

    Das Wichtigste in Kürze

    • Huthi-Rebellen haben Anlagen des saudi-arabischen Ölkonzerns Aramco angegriffen.
    • Die Ausfälle gleicht Riad durch Ölreserven aus.
    • Das Königreich warnt vor «gravierenden Folgen» für die Energieversorgung durch Angriffe.

    Nach erneuten Angriffen der jemenitischen Huthi-Rebellen auf Ölanlagen und andere Einrichtungen in Saudi-Arabien warnt das Königreich vor Engpässen auf dem internationalen Ölmarkt.

    Irans Waffenlieferungen an die Huthis und deren Angriffe hätten «gravierende Folgen» für die saudische Ölproduktion und die Fähigkeit des Königreiches, seinen Verpflichtungen nachzukommen, hiess es heute Montag aus dem Aussenministerium in Riad. Dadurch würden «die Sicherheit und Stabilität der Energieversorgung der Weltmärkte» bedroht.

    Aus Jemen: Huthi-Angriffe auf Ölkonzern Aramco

    Die Huthi-Rebellen aus dem benachbarten Jemen hatten am vergangenen Wochenende nach saudischen Angaben unter anderem Anlagen des staatlichen Ölkonzerns Aramco angegriffen.

    Saudi-Arabien Angriffe Jemen
    Huthi-Rebellen fahren während einer Versammlung im Jemen mit einem Pick-Up mit darauf montierter Waffe. (Archivbild) - dpa

    Die Luftabwehr habe in der Nacht zum Sonntag eine ballistische Rakete und neun mit Sprengstoff beladene Drohnen abgefangen. Das Energieministerium in Riad teilte mit, die Ölproduktion sei «vorübergehend» gesunken. Dieser Rückgang werde aber durch Ölreserven ausgeglichen.

    Saudi-Arabien zählt zu den grössten Exporteuren von Rohöl weltweit. Die Huthis erklärten, einen «breit angelegten Militäreinsatz» gegen «wichtige Ziele» ausgeführt zu haben.

    Drohnenangriffe gegen Ölanlagen

    Die Rebellen kontrollieren grosse Gebiete im Bürgerkriegsland Jemen. Sie sind mit dem schiitischen Iran verbündet, einem Erzfeind des sunnitischen Saudi-Arabien. Eine von Riad angeführte Militärkoalition bekämpft die Huthis, unter anderem mit Luftangriffen.

    Diese wiederum beschiessen Ziele in Saudi-Arabien. 2019 war nach Drohnenangriffen auf Ölanlagen im Königreich die dortige Ölproduktion eingebrochen. Die Huthis bekannten sich zu dem Beschuss. Die USA und andere Staaten machten den Iran verantwortlich, der die Anschuldigungen zurückwies.

    Erst vor einigen Tagen hatten die Golf-Staaten die Konfliktparteien des Bürgerkriegs im Jemen, darunter auch die Huthi-Rebellen, zu Gesprächen nach Riad eingeladen. Bisherige diplomatische Bemühungen zu einer Beilegung des langjährigen Konflikts blieben erfolglos.

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