Huthi

    Jemen: Von Huthi entführter UN-Mitarbeiter tot

    Keystone-SDA
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    Ägypten,

    Ein seit zwei Jahren in der Gewalt der Huthi-Rebellen im Jemen befindlicher UN-Mitarbeiter ist nach offiziellen Angaben tot. Ein Minister der jemenitischen Regierung sagte laut einem Bericht des saudischen Senders Al-Arabiya, der jemenitische Staatsangehörige und Mitarbeiter im Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte sei in einem Huthi-Gefängnis zu Tode gefoltert worden.

    ARCHIV - Houthi-Anhänger rufen während einer wöchentlichen Anti-US- und Anti-Israel-Kundgebung Slogans und hissen eine palästinensische Flagge. Foto: Osamah Abdulrahman/AP/dpa
    ARCHIV - Houthi-Anhänger rufen während einer wöchentlichen Anti-US- und Anti-Israel-Kundgebung Slogans und hissen eine palästinensische Flagge. Foto: Osamah Abdulrahman/AP/dpa - Keystone/AP/Osamah Abdulrahman

    Der im Juni 2024 festgenommene Mann habe seitdem keinen Besuch empfangen oder mit Angehörigen kommunizieren dürfen, sagte ein Familienangehöriger der dpa. Die Familie sei über den Tod informiert worden und solle die Leiche in Empfang nehmen. Die genauen Todesumstände sind nach diesen Angaben noch unklar.

    Der österreichische UN-Hochkommissar Volker Türk nannte den Tod seines Mitarbeiters in einer Mitteilung «absolut verheerend» und sprach der Familie sein Mitgefühl aus. Er verlangte eine unabhängige Untersuchung zu den Todesumständen. Er mache sich grosse Sorgen um die weiteren UN-Mitarbeiter in den Händen der Rebellen, davon allein sieben aus seiner Organisation.

    Dem Regierungsmitglied zufolge sind noch mehr als 70 UN-Mitarbeiter in der Gewalt der Huthi. Die Rebellen begründen dies in der Regel damit, dass die UN-Mitarbeiter als Spione für die USA oder Israel tätig gewesen seien.

    Konflikt im Jemen im Sommer neu entbrannt

    Der Krieg im Jemen begann 2014, als die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen die Hauptstadt Sanaa und weite Teile des Nordens überrannten. 2015 begann Saudi-Arabien mit Verbündeten, Ziele der Huthi zu bombardieren.

    Der Konflikt war im Zuge des Iran-Kriegs seit dem Sommer schrittweise neu eskaliert. Im September nahmen die Huthi bei einer Blitzoffensive weitere Teile der Westküste ein und greifen auch Saudi-Arabien seitdem fast täglich mit Drohnen und Raketen an. Im Zuge der neuen Gewalt sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit August mindestens 1.500 Menschen getötet worden.

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    Kommentare

    User #3644 (nicht angemeldet)

    Und aus welchem Grund sollte die restliche Welt diesen Unmenschen helfen? Zu erst einmal alle UN Mitarbeiter und sonstige Gefangenen unbeschadet frei lassen.

    User #2843 (nicht angemeldet)

    Wieso bestehen News Portals aus: 70% negativen Nachrichten, 20% Sport und 10% Gossip? Keine guten Nachrichten. Oder fast nie.

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