RSI streicht im kommenden Jahr acht bis zwölf Vollzeitstellen
Das Radio und Fernsehen der italienischsprachigen Schweiz (RSI) streicht 2027 acht bis zwölf Vollzeitstellen. Im Rahmen des Projekts «Enavant» der SRG muss RSI insgesamt 3,4 Millionen Franken einsparen.

Der Stellenabbau werde «fast vollständig» über natürliche Fluktuation und Frühpensionierungen aufgefangen, teilte das Medienunternehmen am Mittwoch mit.
Der Grossteil der Einsparungen werde durch Anpassungen bei Prozessen, Produktionsmethoden und Strukturen erzielt. Zudem sei eine Reduktion der Realisierungs- und Produktionskosten einzelner Formate geplant, was zu einigen Anpassungen im Publikumsangebot führen werde, hiess es weiter.
Im Bereich Information solle die Nutzung von Inhalten und Dienstleistungen von SRF, RTS und RTR verstärkt werden. Ausserdem wolle man Produktionsabläufe optimieren. Im Bereich Kultur würden der Inhaltsaustausch mit SRF und RTS sowie die Synergien zwischen Digital und Fernsehen intensiviert. Zudem sei eine Kürzung des Beitrags an die Orchester der italienischen Schweiz vorgesehen.
Am Montag hatte bereits das Deutschschweizer Radio und Fernsehen (SRF) seine Sparmassnahmen konkretisiert. Bis 2027 werden 9,7 Millionen Franken eingespart und 38 Vollzeitstellen abgebaut. Die Massnahmen betreffen auch das Fernseh- und Radioprogramm.










