Roche-Chef Severin Schwan ist sich sicher, dass Covid-19 die Gesellschaft noch lange begleiten wird. Nicht zuletzt wegen der verschiedenen Varianten, die auch nach der aktuellen Delta-Variante zu erwarten sind.
Severin Schwan
Der Roche-CEO Severin Schwan. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Für den Pharma- und Diagnostikkonzern Roche birgt diese Aussage Licht und Schatten.

Denn wenn man sich die Halbjahreszahlen vom Donnerstag anschaut, so hat Roche mit seinen Diagnostika und Covid-19-Therapien immerhin mehr als 3 Milliarden Umsatz generieret - etwa ein Zehntel der kompletten Umsätze im ersten Halbjahr.

Auf der anderen Seite habe sich das Patientenverhalten im Zuge der Pandemie verändert, was beispielsweise dem Pharmageschäft zugesetzt hatte. Nach den ersten sechs Monaten 2021 sei die Erholung in dieser Sparte denn auch stark vom Therapiegebiet abhängig, erklärt der Manager während einer Medienkonferenz.

Für den weiteren Geschäftsverlauf geht Schwan davon aus, dass sich das Wachstum im Pharmageschäft immer weiter erholen wird. Im Gegenzug dürfte das Wachstum in der Diagnostics-Sparte in der zweiten Jahreshälfte zurückgehen. «Mit den voranschreitenden Impfkampagnen wird die Nachfrage nach Covid-19-Tests einfach nachlassen.»

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