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Roche-Präsident bekennt sich an GV zum Standort Schweiz

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Basel,

Der Verwaltungsratspräsident von Roche, Severin Schwan, hat an der GV vom Dienstag den Forschungsstandort Schweiz gelobt. Es soll weiter investiert werden.

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Der Verwaltungsratspräsident Severin Schwan (links) und Thomas Schinecker, CEO der Roche-Gruppe (rechts), nehmen am Dienstag, 10. März 2026, an der Generalversammlung in Basel, Schweiz, teil. - keystone

Die Aktionärinnen und Aktionäre stimmten zudem allen Anträgen zu. Roche konnte laut Schwan auch 2025 trotz geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten starke Ergebnisse erzielen. Getragen wurde diese Entwicklung von der kontinuierlichen Innovationskraft im Diagnostik- und Pharma-Geschäft, wie der Verwaltungsratspräsident in seiner Rede sagte.

Der Konzern setze auf eine langfristige Strategie, die darauf abziele, Krankheiten vorzubeugen, zu stoppen oder zu heilen. Hierfür kombiniere Roche die Expertise aus beiden Geschäftsbereichen mit Investitionen in Forschung und Entwicklung, sowohl intern als auch über Partnerschaften.

Schwan betonte, dass die Kombination aus Diagnostik- und Pharmaexpertise Roche einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil verschaffe und es dem Unternehmen ermögliche, wissenschaftliche Fortschritte direkt in innovative Therapien für Millionen von Patientinnen und Patienten weltweit umzusetzen.

«In Forschung und Entwicklung investieren wir insbesondere an unseren wichtigen globalen Standorten wie San Francisco und Shanghai, aber natürlich auch hier in Basel, wo wir im vergangenen Oktober den Grundstein für den Bau 12 gelegt haben: ein weiteres hochmodernes und flexibles Forschungs- und Entwicklungsgebäude, in das wir eine halbe Milliarde Franken stecken», so Schwan.

Diese Investition sei ein ganz klares Bekenntnis zu Basel. In den letzten zehn Jahren habe Roche sieben Milliarden Franken in der Schweiz investiert. «Wir glauben an den Forschungsstandort Schweiz und sein Potenzial.»

Gleichzeitig betonte der Verwaltungsratspräsident, dass die USA und China – die beiden wichtigsten Märkte für Roche – industriepolitisch harte Anreize setzten. «Marktzugang wird zunehmend an lokale Investitionen gekoppelt. Protektionismus hat unweigerlich zur Folge, dass der Kuchen für Investitionen für den Rest der Welt immer kleiner – und der internationale Wettbewerb immer grösser – wird.»

Vor diesem Hintergrund hob Schwan die Bedeutung von Spitzenforschung und Top-Talenten für den Standort Schweiz hervor und warnte vor zu restriktiven Rahmenbedingungen, etwa durch Beschränkungen bei der Rekrutierung hochqualifizierter Fachkräfte oder Kürzungen in Bildung und Basisforschung.

Gleichzeitig mahnte er an, dass politische Stabilität allein nicht ausreiche: Geschwindigkeit und Anpassungsfähigkeit seien entscheidend, um im globalen Wettbewerb der Life-Sciences-Industrie zu bestehen.

Die vom Bundesrat eingerichtete Arbeitsgruppe soll laut Schwan dazu beitragen, Digitalisierung, Bürokratieabbau und Modernisierung der Preisfestsetzung im Gesundheitswesen voranzutreiben, um den Zugang zu innovativen Medikamenten zu beschleunigen.

Die Aktionärinnen und Aktionäre des Pharmakonzerns segneten an der Generalversammlung derweil alle Anträge des Verwaltungsrats ab. Zudem stimmten sie einer teilweisen Änderung der Statuten zu.

So genehmigten sie etwa den Umtausch von Genussscheinen (GS) in Partizipationsscheine (PS). Infolge des Umtauschs werden die PS die GS als stimmrechtslose Beteiligungspapiere in der Kapitalstruktur von Roche ersetzen.

Die PS werden an der Schweizer Börse SIX kotiert. Der letzte Handelstag der GS an der SIX Swiss Exchange ist für den 16. März vorgesehen.

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