Für Roche-Präsident sind weitere Verhandlungen mit den USA wichtig
Lob für die Schweizer Regierung von Roche-Verwaltungsratspräsident Severin Schwan. Es sei «absolut richtig», dass das Staatssekretariat für Wirtschaft die Verhandlungen mit den USA fortsetze – trotz des Entscheids des obersten US-Gerichts.

Das sagte Schwan in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» vom Samstag. Das Ziel müsse es sein, Rechtssicherheit zu schaffen.
Er sieht die Pharmasparte von Roche gut aufgestellt. «Wir gehen davon aus, dass unser Abkommen mit der Regierung verbindlich ist und wir für die Einfuhr von Medikamenten auch weiterhin von Zöllen befreit sind», so Schwan.
Anders sehe es für die Diagnostik-Sparte aus. Diese sei von den Zöllen betroffen. «Es geht um viel Geld», sagte Schwan. So habe die Sparte eine grosse Produktionsstätte in der Innerschweiz, die einen bedeutenden Teil nach Amerika ausführe.
Keine klare Aussage wollte Schwan zu den Folgen der US-Zollpolitik auf die hiesigen Medikamentenpreise machen. Er sagte lediglich, dass die Preisverhandlungen sicher schwieriger werden würden.










