Die Reederei A.P. Moller-Maersk rechnet dank stark gestiegener Transportpreise für 2021 mit noch mehr Gewinn.
Ein beladendes Containerschiff des Schifffahrtskonzern Maersk fährt in einen Hafen ein.
Ein beladendes Containerschiff des Schifffahrtskonzern Maersk fährt in einen Hafen ein. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern dürfte 19,8 Milliarden US-Dollar (17,3 Mrd Euro) erreichen, teilte die dänische Rivalin der Hamburger Reederei Hapag-Lloyd am Freitag in Kopenhagen mit.

Mitte September hatte der Konzern seine Prognose schon um mehrere Milliarden auf 18 bis 19 Milliarden Dollar angehoben und im dritten Quartal einen Rekordgewinn erzielt.

Im letzten Jahresviertel spielten dem Unternehmen die Probleme in den weltweiten Lieferketten in die Karten. So seien die Transportpreise im Jahresvergleich um 80 Prozent gestiegen. Der Umsatz lag auf Basis vorläufiger Zahlen bei 18,5 Milliarden Dollar, obwohl die Transportmengen um vier Prozent zurückgingen. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern soll 6,8 Milliarden Dollar erreichen.

Maersk kündigte zudem eine neue Prognose für das erste Quartal und das Gesamtjahr 2022 an. Sie soll bei der Vorlage der gesamten Geschäftszahlen am 9. Februar veröffentlicht werden.

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