Der Grossbank HSBC brechen im ersten Quartal – verglichen mit dem Vorjahr – 28 Prozent ihres Gewinns weg. Das hat insbesondere mit dem Ukraine-Krieg zu tun.
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HSBC-Gebäude in London. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • HSBC macht im ersten Quartal 2022 mit 2,8 Milliarden Dollar 28 Prozent weniger Gewinn.
  • Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und der Covid-Strategie Chinas machen sich zu spüren.

Die HSBC hat mit den Auswirkungen des Ukraine-Kriegs zu kämpfen. Im ersten Quartal liegt der Gewinn bei 2,8 Milliarden Dollar – ein Einbruch von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In der Folge sank der Börsenkurs der Grossbank.

Das Londoner Geldinstitut musste mehr Rücklagen für mögliche Kreditausfälle bilden, berichtet «finanzen.ch». Der Vorstandsvorsitzende Noel Quinn rechnet damit, dass man diese Risikovorsorge noch grösser wird.

Auch zu schaffen machte dem Unternehmen die Corona-Strategie Chinas. Weil die Bank ihr Geschäft ausbaut, sank die Kernkapitalquote zudem schneller als vorausgesagt.

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