Puma mit Umsatzrückgang, aber Plus beim Ergebnis
Der Sportartikelhersteller Puma hat das Jahr der Fussball-WM mit Umsatzrückgängen, aber mehr Gewinn begonnen. «Operativ sind wir solide in unser Übergangsjahr 2026 gestartet», erklärte Konzernchef Arthur Hoeld am Donnerstag.

Das Unternehmen befindet sich derzeit im Umbau. Vor allem der starke Euro und eine schwächere Nachfrage im Wirtschaftsraum Europa-Arabien-Afrika belasteten. Die Erlöse sanken um 6,3 Prozent auf knapp 1,87 Milliarden Euro. Währungsbereinigt lag das Minus bei einem Prozent. Dabei belasteten der starke Euro sowie eine teilweise schwächere Nachfrage, aber etwa auch niedrigere Umsätze im Nahen Osten aufgrund des Iran-Kriegs.
Die Ergebnisse konnte Puma jedoch verbessern. Unterstützt wurde dies durch die Auflösung von Wertberichtigungen für Vorratsbestände, niedrigere Frachtkosten sowie einen höheren Anteil im eigenen Einzelhandel.
Das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT) stieg um fünf Prozent auf 64,4 Millionen Euro. Darin ausgeklammert sind Kosten für das laufende Sparprogramm. Das Konzernergebnis verbesserte sich deutlich von 0,5 Millionen auf 26,5 Millionen Euro.
«Wir konnten unsere Lagerbestände schneller als geplant abbauen, haben unser Produktportfolio und operative Ineffizienzen reduziert.» Hoeld betonte den Erfolg der von Puma ausgestatteten Athleten im ersten Quartal, die bei den Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften 21 Medaillen gewonnen und nationale Rekorde beim Berliner Halbmarathon aufgestellt hätten.
Auch neue Produkte wie ein speziell für den Fitnesstrend Hyrox entwickelter Schuh seien erfolgreich auf den Markt gebracht worden. Von der Fussball-Weltmeisterschaft in Nordamerika erwarten die Herzogenauracher zudem Einnahmen durch Trikotverkäufe, das Unternehmen stattet unter anderem Portugal mit Superstar Cristiano Ronaldo aus.
Zuvor hatte der Konkurrent Adidas das beste Geschäftsquartal seiner Firmengeschichte verkündet.














