Produzenten- und Importpreise im Dezember rückläufig

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Neuchâtel,

Die Produzenten- und Importpreise sind im letzten Monat des Jahres 2025 leicht gesunken. Auf Jahresbasis lag der entsprechende Index im Dezember weiterhin stark im negativen Bereich.

Basel Rhein
Container werden am Basler Rheinhafen verlegt. (Symbolbild) - Keystone

Der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise (PPI) sank im Dezember um 0,2 Prozent auf 104,3 Punkte, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte. Der Produzentenpreisindex ging dabei um 0,1 Prozent zurück, der Importpreisindex um 0,5 Prozent.

Sinkende Preise wurden im Produzentenpreisindex laut BFS vor allem für Mineralölprodukte und Milchprodukte registriert. Für den Rückgang des Importpreisindexes waren insbesondere pharmazeutische Spezialitäten sowie Erdöl und Erdgas verantwortlich. Tiefere Preise zeigten auch Mineralölprodukte, Automobile und Automobilteile und Computer. Teurer wurden dagegen Metalle und Metallhalbzeug sowie Gemüse, Melonen und Kartoffeln.

Auf Jahresbasis stand beim PPI damit zum 32. Mal in Folge ein Minus zu Buche. Gegenüber Dezember 2024 lag das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 1,8 Prozent tiefer. Beim Importpreisindex war das Minus im Dezember mit 2,8 Prozent dabei erneut höher als beim Produzentenpreisindex mit 1,3 Prozent.

Tiefere Preise für pharmazeutische Produkte

Die durchschnittliche Jahresteuerung 2025 gemessen am PPI lag gemäss den Angaben bei -1,0 Prozent. Dieser Rückgang sei insbesondere auf tiefere Preise für pharmazeutische Produkte zurückzuführen, so das BFS. Billiger wurden auch Mineralölprodukte sowie Elektrizität und Gas. Demgegenüber sind die Preise für Nahrungsmittel gestiegen. Während die Preise der inländischen Produzenten im Jahresdurchschnitt um 0,4 Prozent sanken, gingen die Importpreise um 2,2 Prozent zurück.

Im Jahr 2024 hatte die durchschnittliche Jahresteuerung -1,7 Prozent betragen, 2023 +0,2 Prozent. Ein starkes Plus hatte es 2022 mit +5,6 Prozent gegeben. Damals waren vor allem die Energiepreise nach Beginn des Angriffskrieges von Russland gegen die Ukraine stark angestiegen.

Der PPI gilt als Vorlaufindikator für die Entwicklung der Konsumentenpreise, da die Kosten der Produktion normalerweise auf die Konsumentenpreise abgewälzt werden. Der Index hat allerdings deutlich höhere Ausschläge und ist aufgrund der hohen Abhängigkeit von Rohstoffen volatiler. Die Jahresteuerung auf Basis der Konsumentenpreise (CPI) lag im Dezember bei +0,1 Prozent, im Jahresdurchschnitt 2025 waren es +0,2 Prozent.

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