2021 waren die Auftragsbücher von Porsche gut gefüllt. Die Nachfrage erlaubt Optimismus für das neue Jahr. Besonders in den USA erzielte Porsche ein hohes Plus.
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Das Porschestammwerk in Stuttgart. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Jahr 2021 konnte Porsche einen hohen Absatz verzeichnen.
  • Die Nachfrage nach Sportwagen bleibt hoch, besonders in den USA und China.
  • Bis 2030 sollen 80 Prozent der Neuwagen elektrisch sein.

Der Sportwagenbauer Porsche hat 2021 einen deutlichen Schub beim Absatz verzeichnet. Weltweit wurden im vergangenen Jahr 301'915 Autos und somit elf Prozent mehr im Vergleich zum Jahr 2020 verkauft. Das teilte Vertriebsvorstand Detlev von Platen am Mittwoch in Stuttgart mit.

«Die Nachfrage ist weiterhin hoch und unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt.» Die Volkswagentochter starte daher voller Elan und Zuversicht in dieses Jahr und weltweit in allen Regionen.

Grösster Profit in USA und China

Das grösste Plus erzielte Porsche im vergangenen Jahr in Amerika. In den USA nahm die Zahl der Verkäufe um 22 Prozent auf 70 025 Fahrzeuge zu. Grösster Einzelmarkt blieb weiterhin China. Im Jahr 2021 wurden dort 95 671 Autos verkauft.

Das war ein Plus von acht Prozent zum Vorjahr. Auf dem Heimatmarkt in Deutschland legten die Verkäufe um neun Prozent auf 28'565 Fahrzeuge zu.

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Ein elektrischer Porsche Taycan Turbo S. - Keystone

Bis 2030 will Porsche bei seiner Neuwagenflotte einen Elektroanteil von 80 Prozent erreichen - rein elektrisch angetriebene und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge zusammengerechnet. Im vergangenen Jahr lag der Anteil den Angaben einer Sprecherin zufolge bei 24 Prozent. Rund 14 Prozent waren rein elektrisch betriebene Autos und 10 Prozent Plug-in-Hybride, die einen Verbrennungs- und einen Elektromotor besitzen.

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