Porsche

    Porsche kommt besser durchs zweite Quartal

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Deutschland,

    Trotz eines besseren zweiten Quartals verzeichnet der Sportwagenbauer Porsche im ersten Halbjahr Rückgänge.

    Trotz des besseren Laufs im zweiten Jahresviertel hat Porsche-Chef Oliver Blume die Jahresprognosen gesenkt. (Archivbild)
    Trotz des besseren Laufs im zweiten Jahresviertel hat Porsche-Chef Oliver Blume die Jahresprognosen gesenkt. (Archivbild) - Jan Woitas/dpa

    Im zweiten Jahresviertel hat der Sportwagenbauer Porsche zwar einen besseren Lauf. Aber für das erste Halbjahr schlagen Rückgänge zu Buche. Porsche-Chef Blume hat bereits die Jahresprognosen gesenkt.

    Der Sportwagenbauer Porsche AG ist nach einem schwachen Jahresbeginn im zweiten Quartal besser in die Spur gekommen. Die operative Umsatzrendite habe in den drei Monaten April bis Juni bei 17,0 Prozent gelegen, teilte das mehrheitlich zum Volkswagen-Konzern gehörende Dax-Unternehmen mit.

    Analysten hatten im Schnitt mit 16,3 Prozent Marge gerechnet. Im ersten Quartal hatte sie 14,2 Prozent betragen, weil unter anderem hohe Forschungs- und Entwicklungskosten angefallen waren und Porsche derzeit viele Modelle neu auf den Markt bringt.

    Trotz des besseren Laufs im zweiten Jahresviertel hatte Porsche-Chef Oliver Blume zuvor in dieser Woche die Jahresprognosen gesenkt. Wegen Überschwemmungsfolgen bei einem Aluminiumzulieferer rechnen die Stuttgarter mit Produktionsverzögerungen.

    Rückgang trotz neuer Modelle

    Im ersten Halbjahr stehen wegen der Einführung von neuen und aufgefrischten Modellen sowie wegen schwacher Verkäufe in China weiter Rückgänge im Geschäft zu Buche. Der Umsatz fiel um nahezu 5 Prozent auf 19,5 Milliarden Euro; das operative Ergebnis schrumpfte um gut ein Fünftel auf 3,06 Milliarden Euro.

    Die operative Marge ging damit um mehr als 3 Prozentpunkte auf 15,7 Prozent zurück. Für das Gesamtjahr peilt das Management eine Bandbreite von 14 bis 15 Prozent an. Finanzchef Lutz Meschke kündigte an, im Rahmen der schwierigen Marktlage für Elektroautos wieder stärker den Verbrenner in den Fokus zu nehmen.

    «Da sich die Transformation zur Elektromobilität weltweit sehr unterschiedlich entwickelt, haben wir bereits begonnen, Projekte und Produkte auch im Hinblick auf die Verbrennertechnologie neu zu kalibrieren und zu priorisieren», sagte er laut Mitteilung. Zur Strategie gehöre eine grösstmögliche Flexibilität bei der Produktion der verschiedenen Antriebsarten.

    Kommentare

    Weiterlesen

    Porsche
    7 Interaktionen
    155'945 Fahrzeuge

    MEHR IN NEWS

    Flüh SO
    Flüh SO
    Himalaya
    Kathmandu
    Neutralität
    462 Interaktionen
    Neutralität
    Ernährung
    84 Interaktionen
    Ernährungsinitiative

    MEHR PORSCHE

    Porsche 911 GT3 S/C
    141 Interaktionen
    Authentisch
    Bugatti Rimac
    5 Interaktionen
    Milliarden-Deal
    Porsche 911 GT3 Bergsport
    83 Interaktionen
    Sonderedition
    Stuttgart/Ludwigsburg

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    df
    4 Interaktionen
    Im Allgäu
    lufthansa
    Wegen Kabinen-Geruch
    52 Interaktionen
    München