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    Milliarden-Deal: Porsche zieht sich aus Bugatti Rimac zurück

    Melsada Zec-Zejnic
    Melsada Zec-Zejnic

    Deutschland,

    Porsche zieht sich vollständig aus Bugatti Rimac und der Rimac Group zurück. Der Verkauf bringt dem Sportwagenbauer rund eine Milliarde Euro.

    Bugatti Rimac
    Porsche hat seinen vollständigen Ausstieg aus Bugatti Rimac vollzogen. (Archivbild) - keystone

    Die bereits im April 2026 vereinbarte Transaktion wurde am 9. September nach der Genehmigung durch die zuständigen Behörden abgeschlossen. Damit vollzog Porsche seinen vollständigen Ausstieg aus Bugatti Rimac und der Rimac Group, berichtet «Reuters».

    Porsche verkaufte seine Beteiligungen an ein internationales Konsortium unter Führung der New Yorker Investmentfirma HOF Capital. Zu diesem gehört BlueFive Capital als grösster Investor, wie Porsche mitteilt.

    Bugatti Rimac
    Nach fünf Jahren beendet Porsche sein Engagement bei Bugatti Rimac. (Archivbild) - keystone

    Porsche gab damit 45 Prozent an Bugatti Rimac ab. Zudem wurden 20,6 Prozent an der Rimac Group veräussert, schreibt «Finance Magazin».

    Milliardenerlös stärkt Porsches Finanzlage

    Der Verkauf bringt dem Porsche-AG-Konzern einen Mittelzufluss von rund einer Milliarde Euro, berichtet «Spiegel». Einen Teil des Erlöses verwendet der Sportwagenbauer zur weiteren Finanzierung seiner Pensionsverpflichtungen.

    Dafür sind 250 Millionen Euro vorgesehen, wie aus der Mitteilung des Unternehmens hervorgeht. Der Verkauf wirkt sich zugleich positiv auf die Cashflow-Prognose für das laufende Geschäftsjahr aus, berichtet «Finanzen.ch».

    Überrascht dich, dass Porsche Bugatti Rimac vollständig verlässt?

    Porsche erwartet für 2026 nun eine Netto-Cashflow-Marge im Automobilbereich von 5,5 bis 7,5 Prozent. Zuvor hatte der Sportwagenbauer mit einer Marge von lediglich 3 bis 5 Prozent gerechnet.

    Porsche beendet Engagement bei Bugatti Rimac

    Mit dem Verkauf will sich Porsche künftig stärker auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Der Schritt ist Teil der strategischen Neuausrichtung des Sportwagenherstellers, wie Porsche mitteilt.

    Damit endet zugleich die Beteiligung des Stuttgarter Unternehmens an Bugatti Rimac nach fünf Jahren. Porsche und die Rimac Group hatten das Gemeinschaftsunternehmen im Jahr 2021 gegründet, berichtet «Focus».

    bugatti rimac
    Porsche will sich künftig wieder stärker auf sein Kerngeschäft konzentrieren. (Archivbild) - keystone

    Damals brachte Porsche seine Beteiligung an Bugatti in das neue Gemeinschaftsunternehmen ein. Mit dem nun abgeschlossenen Verkauf zieht sich Porsche vollständig aus Bugatti Rimac und der Rimac Group zurück.

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    Kommentare

    User #5116 (nicht angemeldet)

    "Mit dem Verkauf will sich Porsche künftig stärker auf sein Kerngeschäft konzentrieren". "Und das Kerngeschäft wäre?" Auch künftig (wie schon seit 1948) ewig gleich aussehende Heckmotorschleudern zu überrissenen Preisen zu verscherbeln?

    User #4317 (nicht angemeldet)

    Porsche kann mit seiner antiquierter Technologie da nicht mithalten.

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