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Patek Philippe will Uhren auch künftig nicht im Internet verkaufen

Keystone-SDA
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Genève,

Die Genfer Luxusuhrenmarke Patek Philippe ist gut in das Jahr 2021 gestartet und will wachsen. Im Gegensatz zur Konkurrenz verzichtet Patek-Chef Thierry Stern weiterhin auf den Online-Verkauf der teuren Uhren, wie er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP erklärte.

Patek Philippe sa
Das Logo von Patek Philippe. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • «Das Jahr hat erstaunlich gut begonnen», sagte Stern am Rande der derzeit virtuell laufenden Uhrenmesse «Watches & Wonders».

Geholfen habe etwa, dass die Marke enger mit den Uhrenverkäufern zusammenarbeite und den Zugang zu lokalen Kunden etwa in Europa verbessert habe.

Im laufenden Jahr will Patek Philippe wieder wachsen, nachdem das Unternehmen im 2020 wie die gesamte Branche unter den Folgen der Coronakrise gelitten hatte. «Wir wollen 60'000 Uhren produzieren und absetzen. Doch das hängt auch von der Entwicklung der Pandemie ab», sagte Stern.

Das Coronajahr war für die Uhrenmarken ein Horrorjahr. Die Shops blieben während den Lockdown-Wochen geschlossen und auch die Einschränkungen im Tourismus belasteten das Geschäft. Ausserdem blieben bei Patek die Fabriken coronabedingt zwei Monate lang geschlossen. Das hatte laut Stern dazu beigetragen, dass der Umsatz im Jahr 2020 von Patek Philippe um ein Fünftel einbrach.

Konkrete Umsatzzahlen macht die Marke nicht öffentlich. Die Bank Vontobel schätzt den letztjährigen Umsatz aber auf 1,2 Milliarden Franken. Damit belegt Patek Philippe gemessen am Umsatz hinter Rolex, Omega und Cartier den vierten Rang unter den Schweizer Uhrenherstellern.

Auf den Verkauf ihrer Uhren im Internet verzichtet die Traditionsmarke nach wie vor, wie Stern erklärte. «Auf Wunsch unserer Händler haben wir zugestimmt, dass sie unsere Uhren online verkaufen können, wenn die meisten Boutiquen geschlossen sind. Aber das hat nicht funktioniert», sagte der Patek-Chef. Kunden, die eine Patek Philippe-Uhr kauften, möchten in eine Boutique gehen.

Für Patek Philippe ist es der erste Auftritt an der «Watches & Wonders», der Nachfolgemesse des Genfer Uhrensalons SIHH. In den vergangenen Jahren war Patek an der «Baselworld» vertreten, die es heute nicht mehr gibt.

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