Krieg

Ökonomen erwarten unverändertes Wachstum - trotz Iran-Krieg

Keystone-SDA
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Zürich,

Trotz Krieg im Nahen Osten und höheren Ölpreisen haben die Ökonomen in der Schweiz ihre Wachstumsprognosen nicht nach unten geschraubt. Das zeigt eine Zusammenstellung des KOF Instituts.

Derzeit können an der Schweizer Börse SIX keine Aktien und Optionen gehandelt werden. Der Handel ist infolge technischer Probleme eingestellt. (Archivbild)
Derzeit können an der Schweizer Börse SIX keine Aktien und Optionen gehandelt werden. Der Handel ist infolge technischer Probleme eingestellt. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Die im Rahmen des sogenannten KOF Consensus Forecast befragten Ökonomen rechnen für 2026 mit einem Wachstum des realen Bruttoinlandprodukts (BIP, sportbereinigt) von 1,0 Prozent, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Die Prognose ist somit gegenüber der Dezember-Umfrage unverändert und deutet auf ein unterdurchschnittliches Wachstum hin.

Die erstmalige Prognose für 2027 lautet auf 1,5 Prozent. Vor allem von den Exporten werde dann ein deutlich höherer Wachstumsbeitrag erwartet, so das Communiqué.

An der Umfrage nahmen 16 Ökonominnen und Ökonomen teil. Sie konnten ihre Prognosen bis am letzten Mittwoch abgeben.

Die Prognosen für die Inflationsraten liegen für 2026 im Durchschnitt bei 0,4 Prozent und für 2027 bei 0,6 Prozent. Somit blieben die Prognosen trotz geopolitischer Unsicherheiten im Vergleich zur vorhergehenden Befragung unverändert. Ebenfalls unverändert seien die Erwartungen für den Arbeitsmarkt: Für 2026 prognostizieren die Teilnehmenden erneut im Durchschnitt eine Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent.

Bei den Devisen erwarten die Teilnehmer eine minime Aufwertung des Frankens in den kommenden zwölf Monaten. Gegenüber dem Euro liegen die Consensuswerte für in drei Monaten bei 0,91 CHF/EUR und für in zwölf Monaten bei 0,90 CHF/EUR. Gegenüber dem US-Dollar liegen die Erwartungswerte für in drei Monaten bei 0,77 CHF/USD und für in zwölf Monaten bei 0,76 CHF/USD.

Kommentare

User #3823 (nicht angemeldet)

einmal mehr ist der Wunsch Vater des Gedankens.

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