Novartis

    Novartis will bis 2023 Standort in Locarno schliessen

    Keystone-SDA
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    Basel,

    Der Pharmakonzern Novartis will bis Ende 2023 seinen Prüfstandort in Locarno schliessen. Von der Schliessung betroffene Mitarbeitende werden unterstützt.

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    Ein Gebäude des Schweizer Pharmakonzerns Novartis. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Pharmakonzern Novartis will seinen Standort in Locarno schliessen.
    • Die Schliessung soll bis zum Jahr 2023 gestaffelt stattfinden.
    • Betroffene Mitarbeitende werden von der Firma unterstützt.

    Der Pharmakonzern Novartis will bis Ende 2023 seinen Prüfstandort in Locarno schliessen. Man werde die Niederlassung gestaffelt in den kommenden Jahren aufgeben. Rund 50 Mitarbeitende seien von der Massnahme betroffen, heisst es in einer Stellungnahme des Konzerns, die auch AWP Finanznachrichten vorliegt.

    Grund: Veränderungen in Produktion

    Der Konzern begründet die Schliessung mit den Veränderungen in der eigenen Produktion.

    «Während das Unternehmen seinen Fokus weg von hochvolumigen Produkten hin zu spezialisierteren und personalisierten Produkten verschiebt, entwickelt sich die Pipeline für kleinmolekulare Medikamente entsprechend», schreibt der Konzern in der Stellungnahme. Dies wiederum habe zu einem Nachfrage-Rückgang nach Prüfkapazitäten bei Novartis Pharmanalytica in Locarno geführt. Der Standort ist auf Stabilitätstests und spezifische Freigabeprüfungen für Produkte von Novartis spezialisiert.

    Mitarbeitende werden unterstützt

    Man sei sich der Auswirkungen dieser Ankündigung auf die Mitarbeitenden und deren Familien sehr bewusst. Der schwierigen Entscheidung seien sorgfältige Überlegungen vorausgegangen. Man werde alles vernünftig Mögliche tun, um die Mitarbeitenden bei dieser schwierigen Veränderung zu unterstützen.

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    Novartis kehrt nach einem schwierigen Jahresstart früher als erwartet auf den Wachstumspfad zurück. (Archivbild) - keystone

    Die Mitarbeitenden und das Management der Einrichtung in Locarno seien zum Dialog und Konsultationsprozess eingeladen worden. Alle potenziell betroffenen Mitarbeitenden sollen umfassend unterstützt werden. «Dazu gehören ein Sozialplan einschliesslich Abfindungen und Frühpensionierungen, Unterstützung bei der internen und externen Stellensuche und die Finanzierung von Weiterbildungen.»

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