Novartis erhält FDA-Zulassung für Rhapsido
Novartis erhält die FDA-Zulassung für Rhapsido gegen Dermographismus. Vorbörslich notiert die Aktie bei 127,54 Euro.

Novartis hat am 7. Oktober 2026 eine weitere FDA-Zulassung für Rhapsido erhalten. Das Medikament Remibrutinib darf in den USA nun auch gegen symptomatischen Dermographismus eingesetzt werden, berichtet die «Ad Hoc News».
Die Zulassung gilt für Erwachsene, deren Beschwerden mit H1-Antihistaminika nicht ausreichend kontrolliert werden. Beim Dermographismus können Reiben, Kratzen oder andere alltägliche Hautreize Quaddeln und Juckreiz auslösen, schreibt «finanzen.at».
Rhapsido war in den USA bereits zur Behandlung der chronischen spontanen Urtikaria zugelassen. Mit der neuen Entscheidung umfasst die Zulassung damit zwei häufige Formen chronischer Nesselsucht, schreibt der «Goldesel».
Novartis: Rhapsido überzeugt in RemIND-Studie
Grundlage der FDA-Entscheidung sind Ergebnisse der Phase-III-Studie RemIND. Nach zwölf Wochen erreichten 29,3 Prozent der behandelten Patienten eine vollständige Rückbildung der Quaddeln, gegenüber 14,0 Prozent unter Placebo.
Der von Novartis angegebene p-Wert lag bei 0,0229. Erste Reaktionen auf die Behandlung wurden laut der Unternehmensmitteilung bereits ab der zweiten Woche beobachtet.
Am 8. Oktober 2026 um 07:59 Uhr lag die Novartis-Aktie bei Lang & Schwarz vorbörslich bei 127,54 Euro. Der Geldkurs betrug 126,90 Euro, während die Briefseite bei 128,18 Euro lag.
Novartis-Aktie schwächer – Rhapsido vor weiterer Marktentwicklung
An der SIX notierte die Novartis-Aktie zeitweise 1,07 Prozent tiefer bei 118,74 Franken. Dies meldete «finanzen.at» am Donnerstagvormittag.
Novartis bezeichnete das Sicherheitsprofil von Rhapsido bei Dermographismus und chronischer spontaner Urtikaria als konsistent. Als häufige unerwünschte Ereignisse wurden unter anderem Nasopharyngitis, Blutungen, Kopfschmerzen, Übelkeit und Bauchschmerzen genannt.

Laut dem «Goldesel» liegen bislang keine Angaben zu absoluten Patientenzahlen oder einem möglichen zusätzlichen Umsatzbeitrag durch die erweiterte Indikation vor. Als nächste Schritte stehen damit unter anderem die Markteinführung und die weitere Entwicklung der Verschreibungen im Mittelpunkt.












