Novartis hat sich im Rahmen seiner Digitalisierungsbemühungen einen Partner an Bord geholt. Man werde künftig mit Hewlett Packard Enterprise (HPE) kooperieren.
Novartis
Ein Gebäude von Novartis. - Keystone

Novartis hat sich im Rahmen seiner Digitalisierungsbemühungen einen Partner an Bord geholt. So werde man künftig mit Hewlett Packard Enterprise (HPE) bei der Nutzung von Daten und digitalen Technologien zusammenarbeiten, teilte der Pharmakonzern am Mittwoch mit.

Novartis will damit seine Bemühungen in Bezug auf die Entwicklung der globalen Gesundheit neu gestalten und den Zugang zu Gesundheitsversorgung und Medikamenten verbessern.

Dengue-Überwachung in Indien

Die Zusammenarbeit wird sich laut Mitteilung auf drei Bereiche konzentrieren: die Identifizierung und Integration komplexer gesundheitsbezogener Datenquellen, die Förderung der Anwendung von künstlicher Intelligenz, maschinellem Lernen und georäumlichen Analysen auf diese Daten sowie die Ausweitung des Zugangs zu Technologien in abgelegenen und unterversorgten Gebieten.

Zunächst werde man sich im Rahmen der Partnerschaft auf die Entwicklung einer Krankheitsüberwachungslösung für Dengue-Fieber mit Fokus auf Indien konzentrieren, heisst es. Laut der Mitteilung sind mehr als 3,9 Milliarden Menschen in über 129 Ländern dem Dengue-Fieber-Risiko ausgesetzt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat denn auch Dengue-Fieber als eine der zehn grössten globalen Gesundheitsbedrohungen eingestuft.

Mehr zum Thema:

Daten WHO Novartis