Novartis

    Novartis geht bei Leqvio-Vertrieb neue Wege

    Nicola Aerschmann
    Nicola Aerschmann

    Basel,

    Kurz vor Weihnachten hat Novartis die US-Zulassung für den Cholesterinsenker Leqvio erhalten. Beim Vertrieb des Wirkstoffs setzt man auf neue Strategien.

    Novartis
    Ein Gebäude des Schweizer Pharmakonzerns Novartis. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Kürzlich hat die US-Behörde FDA einen neuen Novartis-Wirkstoff zugelassen.
    • Der Cholesterinsenker Leqvio basiert auf der siRNA-Technologie.
    • Nun erklärt Pharmachefin Marie-France Tschudin, wie man beim Vertrieb vorgehen will.

    Noch vor den Feiertagen hat der Pharmakonzern Novartis gute Nachrichten erhalten. Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat nämlich zwei neue Zulassungen erteilt – eine davon betrifft den Cholesterinsenker Leqvio.

    Das neue Mittel beruht auf der sogenannten siRNA-Technologie. Damit soll in den Körperzellen des Patienten die Produktion des LDL-Cholesterins unterdrückt werden.

    Gegenüber «Finanz und Wirtschaft» hat Novartis-Pharmachefin Marie-France Tschudin nun über den neuen Wirkstoff und den Vertrieb gesprochen. Ziel sei es, Gesundheitsbehörden und Krankenkassen von Leqvio zu überzeugen. Man will sich demnach nicht wie traditionell der Fall auf einzelne Ärzte konzentrieren.

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