Neue Batteriezellfertigung in Kaiserslautern soll 2000 Arbeitsplätze schaffen

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    Am Opel-Standort Kaiserslautern soll ab 2024 die bislang grösste Batteriezellproduktion für Elektroautos in Deutschland an den Start gehen.

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    Opel-Logo - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Opel-Chef stellt Pläne für Produktion ab 2024 vor.

    Wie Opel-Geschäftsführer Michael Lohscheller am Freitag ankündigte, sollen dafür zwei Milliarden Euro investiert werden und bis zu 2000 Arbeitsplätze entstehen.

    Knapp eine halbe Million Fahrzeuge jährlich könnten zukünftig mit Batteriezellen «Made in Kaiserslautern» versorgt werden, sagte Lohscheller. Ab 2023 sollen demnach schrittweise drei Blöcke mit einer Kapazität von jeweils acht Gigawattstunden aufgebaut werden. Der erste Abschnitt soll Lohscheller zufolge Ende 2024 in Betrieb gehen.

    Der Standort werde damit ein «zentraler Baustein» der Elektro-Strategie des Autobauers, der seit 2017 zur französischen PSA-Gruppe gehört. Bis zum Jahr 2024 will Opel seine gesamte Modellpalette elektrifiziert haben. Lohscheller betonte, die gesamte Autoindustrie steht «vor der wahrscheinlich grössten Strukturreform ihrer Geschichte».

    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hoben in Kaiserslautern die strategische Bedeutung des geplanten Batteriezell-Werks für den Standort hervor. «Wir wollen die besten und nachhaltigsten Batterien in Deutschland und Europa bauen», erklärte Altmaier. Er sei «überzeugt, dass Batteriezellen aus Kaiserslautern neue Massstäbe bei der CO2-Bilanz und Nachhaltigkeit setzen können.» Dreyer begrüsste die Ansiedlung der Batteriezellproduktion als wichtigen Schritt, «um zukunftsfeste Arbeitsplätze in der Region zu schaffen».

    Gemeinsam mit PSA und der französischen Total-Tochter Saft will Opel ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen ACC (Automotive Cell Company) gründen, das Batteriezellen für Elektroautos produziert. Insgesamt sollen zwei Anlagen mit einer Kapazität von insgesamt 48 Gigawattstunden entstehen - neben Kaiserslautern auch in Frankreich.

    Die Gewerkschaft IG Metall begrüsste die Investitionsentscheidung für Kaiserslautern. Diese sei ein «hervorragendes Signal» für die Stadt Kaiserslautern und für das Land Rheinland-Pfalz, erklärte Jörg Köhlinger, Bezirksleiter des IG Metall-Bezirks Mitte.

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