Nestlé und Berner Kantonalbank für Klimaschutz ausgezeichnet

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    Prättigau,

    Nestlé und die Berner Kantonalbank werden für ihre Klimaschutzmassnahmen von der Non-Profit-Organisation CDP mit der Note A bewertet.

    Nestlé
    Der Hauptsitz des Unternehmens in Vevey (Archivbild). - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nestlé und die Berner Kantonalbank erhalten die Bestnote für ihre Klimaschutzmassnahmen.
    • Insgesamt erhielten 179 Firmen die Note A von der Non-Profit-Organisation CDP.

    Nestlé und die Berner Kantonalbank gehören zu insgesamt 179 Firmen, die für ihre Klimaschutzmassnahmen von der Non-Profit-Organisation CDP (Carbon Disclosure Project) mit der Note A bewertet werden. Im Rahmen einer am Montag publizierten Studie wurden weltweit 8000 Unternehmen analysiert.

    Finanzen Bern
    Finanzen Bern: Das Logo der Berner Kantonalbank am Bundeshausplatz in Bern. - Keystone

    Davon hätten es nur deren zwei Prozent auf die A-Liste geschafft, teilte die Organisation mit. In Deutschland gelang beispielsweise dem Pharmakonzern Bayer, der Deutsche Bahn sowie der Deutsche Telekom der Sprung in die Spitzenkategorie.

    Ebenfalls ganz vorne mit dabei sind internationale Konzerne wie Microsoft, Orsted, Sainsburys, Sony, Samsung Engineering, Unilever oder Walmart. Die Unternehmen auf der A-Liste hätten diese Position erreicht, indem sie ihre Umweltdaten transparent und umfassend offengelegt hätten.

    «Durchgreifendes» Bewusstsein

    Ausserdem zeigten sie ein «durchgreifendes» Bewusstsein für Klimarisiken. Sie gingen beispielsweise zu erneuerbaren Energien über, investierten in CO2-arme Produktinnovationen oder setzten Anreize für ihre Lieferanten, die Emissionen zu reduzieren.

    Die Organisation CDP wurde im Jahr 2000 in London gegründet. Sie hat das Ziel, dass Unternehmen und Gemeinden ihre Umweltdaten veröffentlichen.

    Einmal jährlich erhebt CDP auf freiwilliger Basis Daten und Informationen zu CO2-Emissionen und Klimarisiken und publiziert diese jeweils am Montag vor dem Start des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. An der diesjährigen 50. Ausgabe des WEF vom 21. bis am 24. Januar in Davos werden 2800 Teilnehmer aus 118 Ländern erwartet, davon mehr als 53 Staats-und Regierungschefs.

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