CEO von Nestlé erwartet keinen Dauerschaden nach Babymilch‑Panne
Der CEO von Nestlé, Philipp Navratil, betont, dass die Babymilch‑Panne hohe Kosten verursachte, aber keinen dauerhaften Schaden für den Konzern hinterlässt.

Nestlé‑Chef Philipp Navratil erklärt, dass die Babymilch‑Panne dem Konzern keinen dauerhaften Schaden zufügen soll. Der Rückruf toxischer Babynahrung verursachte 2025 Kosten von rund 185 Millionen Franken.
Das organische Wachstum im Jahr 2026 könnte um etwa 20 Basispunkte gebremst werden, wie die «finanzen.ch» berichtet. Finanzchefin Anna Manz betont, dass zusätzliche Auswirkungen auf Konsumenten schwer zu beziffern seien.
Ein dauerhafter Schaden werde jedoch nicht erwartet. Navratil betonte, dass die Rückrufaktion abgeschlossen sei und man schnell reagiert habe.
Lebensmittelriese startet weltweit grössten Babymilch-Rückruf
Nestlé fand Ende Dezember in einer importierten Zutat des chinesischen Herstellers das Toxin Cereulid. Anfang 2026 startete der Lebensmittel- und Getränkekonzern die weltweit grösste Rückrufaktion seiner Geschichte
Das Unternehmen arbeitet mit alternativen Zulieferern und führt Tests vor und nach der Produktion durch. Ziel sei, die Qualität und Sicherheit der Babymilchprodukte zu gewährleisten.
Der Rückruf betraf Chargen in mehr als 60 Ländern und setzte die Produktion unter Druck. Der Lebensmittelriese nahm die Produktion in allen Fabriken wieder auf, um Lieferengpässe zu vermeiden, erklärt «finanzen.ch».
Nestlé reagiert nach Babymilch-Rückruf – CEO entschuldigt sich öffentlich
Navratil zeigte sich überrascht, dass Wettbewerber wie Danone später Rückrufe durchführten. Er betonte, dass Nestlé umgehende Massnahmen ergriff, um Qualität und Sicherheit zu stärken.

Der Rückruf löste internationales Interesse und behördliche Untersuchungen aus. Laut «Reuters» stehen Nestlé und Danone unter regulatorischer und investorischer Beobachtung, da mehrere Länder die Rückrufe ausweiteten.
Im Januar entschuldigte sich CEO Navratil öffentlich bei Eltern und Kunden, wie die «SWI» berichtet. Bislang seien keine bestätigten Krankheitsfälle mit den betroffenen Produkten verbunden.















