Nach Trumps Drohungen klettern Ölpreise weiter
Der US-Präsident verschärft seinen Ton gegenüber dem Iran massiv. Die Ölpreise reagieren auf Trumps Drohungen mit deutlichem Anstieg.

Ölpreise steigen nach Trumps erneuerten Drohungen deutlich an. Das «Handelsblatt» berichtet, dass Brent-Rohöl über die Marke von 111 Dollar (etwa 88,84 Franken) pro Barrel kletterte.
Das entspricht einem Anstieg von fast 40 Dollar (etwa 32,02 Franken) seit Kriegsbeginn. Donald Trump hatte dem iranischen Regime gegenüber drastische Drohungen erneuert.
Laut dem «Handelsblatt» sagte Trump dem «Wall Street Journal»: «Wenn sie bis Dienstagabend nichts unternehmen, bleibt kein Kraftwerk und keine Brücke stehen.» Damit verschiebt die US-Regierung ihr drittes Ultimatum zur Öffnung der Strasse von Hormus.
Opec+ äussert tiefe Besorgnis
Die acht Kernstaaten des Ölkartells Opec+ äussern sich besorgt über die Lage. Laut der «Welt» warnen sie vor Angriffen auf Energieinfrastruktur.
Die Wiederherstellung beschädigter Anlagen sei kostspielig und zeitaufwendig. Der Schutz internationaler Seewege bleibt kritisch für die Versorgungssicherheit.
Die betroffenen Länder drehen den Ölhahn deshalb etwas auf. Im Mai könne die Produktion um 206'000 Barrel täglich gesteigert werden.
Trumps Drohungen werden schärfer
Auf seiner Plattform Truth Social verlieh der US-Präsident seiner Forderung zusätzlichen Nachdruck, wie «T-Online» berichtet.

Dabei griff er auch zu beleidigenden Worten gegenüber dem Iran.
«Öffnet die verdammte Strasse (von Hormus), ihr verrückten Mistkerle, oder ihr werdet in der Hölle landen», schrieb er.












