Nach Streiks in Bangladeschs Textilindustrie Arbeiter entlassen

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    In Bangladesch sind nach den jüngsten Streiks in der Textilindustrie tausende Arbeiter entlassen worden.

    Proteste von Textilarbeitern in Bangladesch
    Proteste von Textilarbeitern in Bangladesch - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gewerkschaft berichtet von Festnahmen .

    Nach Angaben der Polizei vom Dienstag feuerten Fabrikbesitzer knapp 4900 Angestellte, weil sie sich an den Streiks für mehr Lohn beteiligt hatten. Gewerkschaften zufolge verloren fast 7000 Textilarbeiterinnen ihre Stelle.

    Bei den teils gewaltsamen Protesten in Ashulia am Rande der Hauptstadt Dhaka waren Mitte Januar ein Arbeiter getötet und mehr als 50 verletzt worden. Dort stehen die meisten Textilfabriken. Die Polizei teilte mit, die Angestellten seien entlassen worden, weil sie sich an Plünderungen und Zerstörungen beteiligt hätten.

    Gewerkschaftsvertreter Salauddin Shapon sagte der Nachrichtenagentur AFP, viele Textilarbeiter würden aus Angst vor einer Festnahme nicht an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Rund hundert seien bereits festgenommen worden. Gegen rund 3000 nicht namentlich genannte Arbeiter sei zudem Anklage erhoben worden. "Das sorgt für Panik."

    Die Wirtschaft in Bangladesch ist stark von Textilexporten abhängig. Die Arbeiter in der Branche gehören zu den am schlechtesten bezahlten weltweit. Sie bekommen im Monat umgerechnet etwa 83 Euro.

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