Mobiliar: Gemeinsam unterwegs in die neue Ära
Mit dem Umzug an den Bubenbergplatz 12 verbindet die Mobiliar Bern-Stadt Moderne mit ihren traditionellen Werten wie Vertrauen, Nähe und Beständigkeit.

Seit 200 Jahren ist die Mobiliar in Bern präsent. Nun hat die Generalagentur Bern-Stadt am Bubenbergplatz 12 neue Büros bezogen. Der Umzug steht für Aufbruch und für das, was die Agentur stark macht: Vertrauen, Beständigkeit und Menschen, die bleiben. Einer von ihnen ist Andres Krummen.
Es gibt Umzüge, die sind mehr als eine neue Adresse. Bei der Mobiliar Bern-Stadt ist der Wechsel an den Bubenbergplatz 12 genau das: ein Schritt in eine neue Ära und ein Bekenntnis zu den Wurzeln. Nach rund 50 Jahren am Bubenbergplatz 8 ist die Generalagentur nur wenige Schritte weitergezogen.
Quasi am gleichen Ort. Und doch ist vieles neu. Seit dem 18. Mai empfängt das 70-köpfige Team seine Kundschaft im neuen Bubenbergzentrum, mitten am Puls der Stadt. «Wir freuen uns auf diese neue Ära», sagt Generalagent Christoph Gaus.
Die Nähe zum Bahnhof sei für Kundschaft und Team attraktiv. «Vom Bahnhof quasi trockenen Fusses direkt ins Büro!» Die Freude darüber war bereits am ersten Arbeitstag spürbar: Fast alle seien schon um sieben Uhr da gewesen, erzählt Gaus. Nicht, weil sie mussten. Sondern weil sie wollten.
Ein Versprechen, das man leben muss
Dass eine Versicherung modern aufgestellt sein muss, versteht sich heute von selbst. Digitale Kanäle, flexible Beratung, Homeoffice, moderne Sitzungszimmer: All das gehört dazu. Und doch beginnt bei der Mobiliar alles mit einem einfachen Gedanken.
«Eine Versicherung verkauft ein Versprechen», bringt es Christoph Gaus auf den Punkt. «Wir sind da, wenn etwas passiert.» Dieses Versprechen aber müsse glaubwürdig sein. «Unsere Kundinnen und Kunden vertrauen uns. Dieses Vertrauen muss auch intern gelebt werden.»
Gaus sagt das nicht als Floskel. Beim Umzug überliess er wichtige Aufgaben bewusst seinen Mitarbeitenden, insbesondere den Lernenden. Sie waren stark in die Züglete eingebunden, drehten Videos, organisierten und wissen nun, wo was versorgt ist.

«Wenn man junge Menschen machen lässt, merken sie, was sie können», sagt Gaus. «Das stärkt ihre Eigenverantwortung. Und es macht sie stolz, Teil von etwas Neuem zu sein.» Dieser Gedanke zieht sich durch die Agentur: Verantwortung geben, Vertrauen schenken, die Menschen ernst nehmen. Vielleicht erklärt das die tiefe Fluktuation.
In Zeiten ständiger Reorganisationen setzt die Mobiliar auf Stabilität. «Gute und verlässliche Arbeitsbedingungen sind zentral», ist Gauss überzeugt. «Nur wenn sich die Mitarbeitenden wohlfühlen, können sie gute Leistung erbringen.»
Seit 50 Jahren dabei
Einer, der wie kaum ein anderer für diese Beständigkeit steht, ist Andres Krummen. 1976 begann er seine Lehre bei der Mobiliar, am Bubenbergplatz 8. Heute, 50 Jahre später, ist er noch immer ein wichtiger Teil des Teams. Seit 2004 betreut er Unternehmenskunden mit einem Wissen, das man nicht in Handbüchern findet.
Christoph Gaus formuliert es so: «Die Mobiliar gibt es seit 200 Jahren. Ein Viertel dieser Zeit war Andres in diesem Unternehmen dabei. Seine Erfahrung ist Gold wert. Deshalb bin ich enorm froh, dass er nach wie vor bei uns bleibt, auch wenn er eigentlich pensioniert wäre.»
INFO
Neue Adresse:
Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft
Generalagentur Bern-Stadt
Christoph Gaus
Bubenbergplatz 12 I 3011 Bern
Tel. 031 320 23 20
Denn Krummen kennt die Agentur, die Kundschaft, die Abläufe, die Geschichten. «Er kennt alle und alles», sagt Gaus mit einem Schmunzeln. «Wenn man mit ihm durch Bern geht, kommt man kaum voran. Überall kennt er jemanden!»
Diese Verwurzelung verbindet: früher und heute, Erfahrung und Erneuerung, Generationen. Und Andres Krummen wirkt dabei gar nicht wie einer, der der Vergangenheit nachtrauert. Im Gegenteil. «Ich gehe immer auf die Jungen zu», sagt er. «Und ich habe keine Probleme mit der IT, im Gegenteil.»

Technologischen Entwicklungen begegnete er immer positiv. Vielleicht ist genau das eines der Geheimnisse von Beständigkeit: nicht stehen bleiben. Neugierig bleiben. Sich für Neues interessieren, ohne das Wesentliche zu vergessen.
«Es braucht beides bei uns, jung und alt», sagt Gauss. Die Jungen bringen Ideen und Tempo. Die Erfahrenen bringen Ruhe, Wissen und ein Gespür, das über Jahrzehnte wächst.
Der Mensch bleibt entscheidend
So modern die Büros auch sind: Im Zentrum steht weiterhin der persönliche Kontakt. «In einem schwierigen Schadenfall will ich es mit einem Gegenüber aus Fleisch und Blut zu tun haben», weiss Andres Krummen aus Erfahrung. «Mit jemandem, dem ich vertrauen kann.»
Dieser Satz bringt auf den Punkt, weshalb Versicherung eben nicht nur aus Policen, Prämien und Formularen besteht. Wenn etwas passiert, entstehen Unsicherheit und Sorgen, manchmal geht es gar um existenzielle Fragen. Dann zählt nicht nur die schnelle Abwicklung.
Dann zählt, dass jemand zuhört, versteht und verlässlich handelt. Die Generalagentur Bern-Stadt bearbeitet jährlich rund 22 000 Schadenfälle und gehört zu den grössten Agenturen der Mobiliar. Dass vieles stabil bleibt, habe auch mit der genossenschaftlichen Struktur zu tun, sagt Gaus: Sie verhindere kurzfristiges Denken und komme den Versicherten zugute.
Neue Räume für neue Bedürfnisse
Trotz aller Beständigkeit war klar: Die bisherigen Büros entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Beratung hat sich verändert. «Unsere Kundinnen und Kunden sollen wählen können, wie sie mit der Mobiliar in Kontakt treten: persönlich vor Ort, bei sich zuhause oder digital.»
Am Bubenbergplatz 12 gibt es nun sechs modern ausgestattete Sitzungszimmer. Gerade bei sensiblen Themen braucht es geschützte Räume und eine angenehme Atmosphäre. Auch das Raumklima spielte eine wichtige Rolle. «Wenn die Sommer immer wärmer werden, darf es nicht sein, dass die Temperatur im Büro über 30 Grad steigt», sagt Gaus.

Auch Verlässlichkeit beginnt konkret: bei guten Arbeitsbedingungen und einem kühlen Kopf, wenn es draussen heiss wird. Wichtig war dem Generalagenten, dass die Mitarbeitenden den neuen Standort mitprägen konnten.
Ihre Inputs wurden abgeholt und berücksichtigt. «So fühlt es sich für alle auch ein bisschen wie ‹ihr› Büro an», freut er sich. Genau darum gehe es: einen Ort zu schaffen, an dem man gerne arbeitet.
Beständig, aber modern
Dass die Mobiliar Bern-Stadt in der Stadt bleiben wollte, war klar. Verschiedene Standorte wurden geprüft, doch immer gab es einen Haken. Bis sich im Zuge des Bahnhofumbaus plötzlich eine Möglichkeit eröffnete.
«Manchmal liegt das Gute so nah», meint Gaus mit einem Lächeln. Am Ende erzählt dieser Umzug auch etwas über die Mobiliar selbst. Über ein Unternehmen, das seit 200 Jahren besteht und sich dennoch weiterentwickelt. Über eine Agentur, die modernisiert, ohne ihre Haltung zu verlieren.
Und über Menschen wie Andres Krummen, die zeigen, dass Erfahrung nicht Stillstand bedeutet, sondern Orientierung. Am Bubenbergplatz 12 ist vieles neu: Räume, Arbeitswelt, Möglichkeiten. Doch das Wichtigste bleibt auch im modernen Umfeld: Verlässlichkeit, Beständigkeit, Nähe und Vertrauen.











