Aktie

Mattel-Aktie stürzt nach schwachem US-Weihnachtsverkauf ab

Keystone-SDA
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USA,

Die Aktie des Spielzeugriesen Mattel hat nach einem schlechter als erwartet ausgefallenen US-Weihnachtsgeschäft auf einen Schlag mehr als ein Viertel ihres Werts verloren. Der Kurs fiel im nachbörslichen US-Handel um rund 28 Prozent. Mattel gehören Marken wie Barbie und Hot Wheels.

Der grosse Erfolg des «Barbie»-Films hat dem Hersteller Mattel auch im Weihnachtsgeschäft kräftigen Rückenwind verschafft. Das Bruttogeschäft mit Barbie-Puppen sprang um 27 Prozent auf 473 Millionen Dollar hoch, wie Mattel nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte. (Archivbild)
Die Aktie von Mattel ist abgestürzt. - sda - KEYSTONE/AP/RICHARD DREW

Das Dezember-Geschäft in den USA habe zwar zugelegt, aber schwächer als von Mattel selbst erwartet, sagte Finanzchef Paul Ruh nach der Vorlage von Quartalszahlen. Er verwies unter anderem darauf, dass «preisbewusste» Verbraucher auf Schnäppchensuche gewesen seien und der Handel zögerlicher Lagerbestände aufgebaut habe. In dieser Situation habe Mattel zu Rabatten greifen müssen, was wiederum die Profitabilität gedrückt habe. Ausserhalb der USA sei das Geschäft wie erwartet gelaufen, sagte Ruh.

Der Quartalsgewinn von Mattel fiel im Jahresvergleich um ein Viertel auf 106,2 Millionen Dollar. Der Umsatz legte um sieben Prozent auf knapp 1,7 Milliarden Dollar zu.

In den USA wird seit Monaten darüber diskutiert, ob Verbraucher angesichts hoher Lebenshaltungskosten sparsamer beim Geldausgeben werden – und ob die von Präsident Donald Trump auf Importe verhängten Zölle dabei eine Rolle spielen.

Der Rivale Hasbro hatte allerdings keine Probleme in seinem Weihnachtsgeschäft, obwohl der Konzern zu Preiserhöhungen in den USA griff. Hasbro habe die Preise zunächst im Entertainment- und Sammlerartikel-Bereich angehoben, wo die Nachfrage traditionell robuster sei, sagte Firmenchef Chris Cocks dem «Wall Street Journal». In diesem Jahr seien die Aufschläge auf andere Kategorien ausgeweitet worden.

Spielzeuganbieter lassen traditionell viel in Asien produzieren. Bei Hasbro liege die Zollrate aktuell bei rund 24 Prozent, sagte Cocks. Hasbro und die Handelspartner schluckten zwar einen Teil davon, aber einige Kosten müssten dennoch an die Verbraucher weitergegeben werden. «Das ist einfach die Realität, wenn man in einer Welt mit Zöllen lebt», betonte der Hasbro-Chef.

Hasbro macht unter anderem Spielwaren mit Marvel- und Transformers-Figuren sowie Artikel von Peppa Pig. Im Weihnachtsquartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 31 Prozent auf gut 1,44 Milliarden Dollar. Unterm Strich verbuchte der Konzern einen Gewinn von 201,6 Millionen Dollar nach einem Minus von 34,3 Millionen Dollar ein Jahr zuvor.

Kommentare

Huldrych Ammann

Go woke, go broke! Die Mädchen spielen lieber mit einer Prinzessinen-Barbie als mit einer Trans-Barbie. Und die Jungs wollen einen fetten V8, nicht einen Batterie-Säuseler. Die Realität ist nicht, was uns ein paar elitäre überdrehte Intellekto-Aktivisten erzählen wollen.

Chrigel.B

Man sollte einmal die Uhrenbrands in der Schweiz anschauen. Da stellt jede Uhrenmarke einen Monobrand Store an die Bahnhofstrasse und keiner rentiert. Der Gewinn z.B bei Swatch sinkt von Jahr zu Jahr. Keiner will sehen dass dies nicht aufgehen kann. Aber was weiss ich schon

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