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Lufthansa verkauft bislang gesperrte Business-Sitze

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Deutschland,

Die Langstreckenflugzeuge sind nagelneu, doch bislang durften die meisten der teuren Business-Sitze nicht verkauft werden. Nun hat Lufthansa eine Wende geschafft.

Lufthansa-Einstieg bei der staatlichen italienischen Fluggesellschaft Ita ist besiegelt.
Lufthansa-Einstieg bei der staatlichen italienischen Fluggesellschaft Ita ist besiegelt. - Andreas Arnold/dpa

Für Abflüge vom 15. April an können 25 von 28 Business-Sitzen in der neuen Boeing 787 gebucht werden, wie das Unternehmen mitteilte. Bislang waren von der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde FAA nur vier Sessel freigegeben.

Hintergrund ist ein langwieriges Zertifizierungsverfahren, das jeder Flugzeugtyp durchlaufen muss. Da Lufthansa die eigentlich erprobten 787 «Dreamliner» nicht mit Standardsitzen, sondern einer eigens entworfenen Allegris-Kabinenausstattung ausrüstet, war hier eine weitere Zulassung der Bauteile notwendig. Man erhofft sich erhebliche Mehreinnahmen, weil im Allegris-System weitere Komfortmerkmale hinzugebucht werden können.

In dem seit Jahren andauernden Prüfprozess seien «wichtige Meilensteine» erreicht worden, teilt Lufthansa mit. Eine vollständige Zulassung liegt aber weiterhin nicht vor. Vorläufig bleiben drei Sitze in der zweiten Reihe der Business-Class gesperrt.

Das erste Flugzeug mit der Allegris-Kabine ist seit Oktober 2025 für Lufthansa von Frankfurt aus unterwegs. Lufthansa Airlines plant mit 29 Dreamlinern bis Ende 2027. Im Airbus A350 sind die gleichen Sitze bereits seit Mai 2024 im Einsatz.

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